«Seit Mitte März 2020 läuft bei uns nichts mehr», sagt André Lüthi, Chef der Globetrotter Group in einer Mitteilung vom Mittwoch. «Das bedeutet jedoch nicht, dass wir automatisch alle Mitarbeite hätten auf Kurzarbeit setzen können. Dies ist bei einem Teil der Fall –  der andere war während des ganzen Jahres mit Umbuchungen, Annullationen  und anderen Kundenfragen beschäftigt. Dabei hätten die Mitarbeiter keinen Umsatz generiert, so Lüthi.

 

 

Globetrotter-Group-Chef André Lüthi spricht im aktuellen Interview mit der Handelszeitung über den Rückkauf der Firma, Forderungen an den Bund.

Der Mitarbeiterbestand hat sich um rund 25 Prozent verkleinert. Im Januar 2021 arbeiten noch 320 Mitarbeitende in der Globetrotter-Group. Der Verlust der 14 Firmen der Gruppe betrage mehrere Millionen Franken.

Für 2021 rechnet Globetrotter mit einem Umsatzeinbruch von 60 Prozent  gegenüber dem Jahr 2019. Enttäuscht sei Lüthi von den langwierigen, in jedem Kanton anders ausgelegten Härtefallhilfen. «Der Bund muss hier in den Lead und unkompliziert handeln – und zwar jetzt. In diversen Branchen sind viele Betriebe kurz vor dem aus.»

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