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Action-Kamera
GoPro wird mit neuen Kameras wieder profitabel

GoPro
Schlittenrennen mit GoPro: DIe Kameras sind vor allem im Amateursport beliebt.Quelle: © KEYSTONE / ALEXANDRA WEY

GoPro hat im Weihnachtsgeschäft Gewinn gemacht. Mit den neuen Kameras und dem Abo-Service soll es weiter aufwärts gehen.

Veröffentlicht am 07.02.2019

Der Action-Kamera-Spezialist GoPro ist im vergangenen Weihnachtsgeschäft dank neuer Modelle in die Gewinnzone zurückgekehrt. Die Firma aus Kalifornien verbuchte im vierten Quartal einen Gewinn von 31,7 Millionen Dollar.

Dies, nachdem es im Vorjahresquartal noch rote Zahlen von knapp 56 Millionen Dollar gegeben hatte. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um rund 13 Prozent auf 377,4 Millionen Dollar, wie GoPro nach US-Börsenschluss am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte.

Hoher Marktanteil in den USA

Damit erfüllte GoPro die Prognose von Gründer und Chef Nick Woodman, dass die Firma mit den neuen Hero-7-Kameras wieder profitabel sein werde. Das Top-Modell der Reihe sticht unter anderem mit einer effizienten Bildstabilisierung hervor, die gerade Sportlern zugutekommt. GoPro setze darauf, dass die neue Technologie auch viele Besitzer älterer Kameras der Firma veranlasse, auf ein neues Gerät umzusteigen.

Im Heimatmarkt USA dominierte GoPro im Weihnachtsquartal das Geschäft mit Action-Kameras mit einem Marktanteil von 87 Prozent bei den Stückzahlen und 97 Prozent beim Umsatz, hiess es weiter im Communiqué. Die Aktien stiegen im nachbörslichen Handel zeitweise um fünf Prozent.

Chancen mit Abo-Service

Der Abo-Service von GoPro, bei dem Kunden für eine Monatsgebühr einen Online-Speicherplatz und Rabatt beim Kauf von Zubehör bekommen, hat nunmehr bereits rund 199'000 Kunden - ein Zuwachs von acht Prozent binnen drei Monaten.

Im gesamten Jahr gab es nach den verlustreichen ersten Quartalen allerdings immer noch rote Zahlen von 109 Millionen Dollar. 2017 hatte GoPro einen Fehlbetrag von 183 Millionen Dollar ausgewiesen. Die Verluste hatten einige Analysten vermuten lassen, dass der Markt für Actionkameras grundsätzlich ausgeschöpft sei. Woodman hatte dagegen stets betont, er sehe noch Wachstumschancen.

(sda/gku/mlo)

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