Philippe Gaydoul, Chef der Gaydoul Group, bewirtschaftet ein breites Port­folio an Luxusmarken. Mit Navyboot (Schuhe), Fogal (Strümpfe) und Jet Set (Sportbekleidung) ist er schon ziemlich gefordert. Und auch die Uhrenmarke Hanhart, die ihm ­gehört, ist kein Selbstläufer. Vor allem nicht jetzt, da der CEO, Thomas Morf, das ­Unternehmen verlassen hat, wie die Gaydoul Group bestätigt.

Gaydoul hat die 131-jährige Uhrenfirma vor drei Jahren von Banker und SVP-National­rat Thomas Matter übernommen. Der Umsatz der Firma liegt bei sechs Millionen Franken, das Jahresergebnis ist seit Jahren negativ. In den nächsten zwei bis drei Jahren sollte nach den Plänen von Gaydoul eine Wachstumsstory in die Gänge kommen. Nach dem Abgang von Morf – er war einst Chef von Carl F. Bucherer – hat der Patron eine Interimsführung eingesetzt.