Helsana-Präsident Thomas Szucs spricht Klartext: «Wenn das Image der Branche schlechter wird, müssen wir uns fragen: Haben wir ein Problem, uns darzustellen?» Bei der Imageförderung habe Santésuisse «ihre Zielsetzung sicher nicht erreicht», sagt Szucs der „Handelszeitung“.

Helsana schliesst auch einen Austritt aus dem Verband nicht aus. «Wenn es bessere Optionen gibt, muss man diese in Betracht ziehen», sagt Szucs. Konkrete Austrittspläne habe man zurzeit aber noch nicht.

Grund der Nervosität: Die Krankenkassen haben in der Bevölkerung wegen der steigenden Prämien ein schlechtes Image. Die soeben lancierte Volksinitiative der SP für die Schaffung einer Einheitskasse geniesst darum laut Umfragen auch bei bürgerlichen Wählern Unterstützung.

Das Interview mit Thomas Szucs erscheint in der Handelszeitung vom 28. April.

(cms)

 

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