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Helsana und Groupe Mutuel: Kassen verlassen Comparis

Wird nicht mit Comparis verlängern: Marktführer Helsana. (Bild: Keystone)

Mit der Vermittlung von Krankenkassen-Offerten hat der Internet-Vergleichsdienst Comparis jahrelang Millionen Franken verdient. Damit ist jetzt Schluss.

Von Judith Wittwer
am 12.10.2011

Krankenkassen verlassen Comparis in Scharen: Marktführer Helsana wird den Vertrag mit dem Internet-Vergleichsdienst «nicht verlängern», bestätigt Firmenchef Daniel Schmutz. Ausgeklinkt hat sich auch die drittgrösste Kasse. Groupe Mutuel liess die Zusammenarbeit auslaufen.

Swica und Sympany beendeten ihre Verträge mit Comparis bereits vor längerem. Ausschlaggebend waren auch hier die hohen Vermittlungsgebühren ohne Abschlussgarantie. «Viele Versicherten lassen sich nur aus Informationsgründen eine Offerte zukommen», sagt eine Sympany-Sprecherin. «Dafür haben wir bezahlt, ohne Nutzen.»

Bereits drohen weitere Anbieter mit dem Abgang. KPT hat laut einer Sprecherin vorsorglich gekündigt, was Comparis-Chef Eisler bis jetzt allerdings dementiert. KPT behält sich immerhin offen, bei tieferen Preisen wieder mit Comparis ins Gespräch zu kommen. Darauf setzt auch Visana. Der Versicherer verhandelt derzeit über eine neue Vereinbarung.

Lesen Sie mehr zum Thema in der neuen Ausgabe der «Handelszeitung», ab Donnerstag am Kiosk.

(tno)


 

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