Die Begeisterung für Technik hat sich bei Andreas Brenner schon früh bemerkbar gemacht. Nach dem BWL-Studium arbeitete der gebürtige Deutsche für diverse Jungfirmen. «Dort habe ich viele Dinge über Start-ups gelernt, nicht zuletzt was vielfach falsch gemacht wird», sagt Brenner.

Im Holzhandelshaus seines Vaters schuf er als IT-Projekt eine interne Fuhrpark-Managementlösung. Bei der von ihm mitgegründeten Avrios entwickelte Brenner seine Fuhrparklösung weiter. Statt LKWs fokussierte er sich auf Dienstwagenflotten.

Die jungen Reichsten: 100 unter 40

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Siebenstelliger Umsatz

Heute werden über die Plattform für mehr als 800 Kunden rund 100 000 Fahrzeuge verwaltet. 22 Millionen Franken haben Investoren bislang überwiesen. Aktuell liegt der Umsatz im hohen siebenstelligen Bereich. Mittel- bis langfristig strebt Avrios an die Börse.

Daneben etabliert sich Brenner als Seriengründer. Den Holzhandel will er mit Timber Base digitalisieren. Im Februar wurde die von Brenner initiierte Plastikrecycling-Plattform Cleanhub ins Handelsregister eingetragen. Ihm geht es dabei nicht nur um Geld. «Ich will Dinge verbessern, die ich wichtig finde, und so einen gesellschaftlichen Beitrag leisten.»

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