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Hauptversammlung
Keine Entlastung für Ex-Audi-Chef Rupert Stadler

Rupert Stadler Audi
Rupert Stadler: Andauernde Untersuchungen gegen den Manager.Quelle: Keystone

Wegen der Untersuchungen zum Dieselskandal haben die VW-Aktionäre die Entlastung des früheren Audi-Chefs vertagt.

Veröffentlicht am 15.05.2019

Die VW-Aktionäre haben auf der Hauptversammlung wegen der noch andauernden Untersuchungen zum Dieselskandal die Entlastung des früheren Audi-Chefs Rupert Stadler für das Geschäftsjahr 2018 vertagt. Alle übrigen Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats wurden für das Geschäftsjahr 2018 bei einer Präsenz von 94,95 Prozent entlastet, wie der Autobauer am Dienstababend mitteilte.

Die Anteilseigner folgten zudem dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat und beschlossen mit einer Mehrheit von 99,98 Prozent, für 2018 eine Dividende von 4,80 (Vorjahr: 3,90) Euro je Stammaktie und 4,86 (Vorjahr: 3,96) Euro je Vorzugsaktie zu zahlen. Damit werden rund 2,4 Milliarden (Vorjahr: 2,0 Milliarden) Euro an die Anteilseigner ausgeschüttet.

(reuters/gku)

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