Einer der reichsten Männer der Welt lädt zum Luxus-Shopping-Trip: Diesen Mittwoch wird das Pariser Warenhaus «La Samaritaine» nach 16 Jahren Umbauzeit wiedereröffnet.

Auf 20’0000 Quadratmetern lassen sich ausgesuchte Luxusprodukte bewundern und zu stolzen Preisen erstehen. Designer-Labels wie Alexander McQueen, Chloé, Dior und Louis Vuitton locken zum Kauf.

Arnault

LVMH-Chef Bernard Arnault (Dritter von rechts)  und seine Frau Helene (Zweite von rechts), posieren mit ihren Kindern (von links bis rechts) Frédéric Arnault, Delphine Arnault, Antoine Arnault und Alexandre Arnault.

Quelle: Getty Images

Milliardär Bernard Arnault und sein Luxusgüterkonzern LVMH investierten 750 Milliarden Euro in die Renovation des Gebäudes mit Elementen von Art Nouveau und Art Deco an den Ufern der Seine - das japanische Architekturbüro Sanaa ergänzte den historischen Bauen mit einer gewellten, gläsernen Fassade.

La Samaritaine

La Samaritaine: Das Warenhaus zählt zu den exklusivsten weltweit.

Quelle: imago images/IP3press

Boomendes Geschäft mit Luxus

Es ist eine Investition, die sich auszahlen dürfte: Das Geschäft mit Luxus floriert, und Warenhäuser wie «La Samaritaine», «Sotheby’s» in London oder das «KaDeWe» in Berlin dienen den Herstellern als Schaufenster, um ihre Produkte anzupreisen - die exklusiven Shops machen die teuren Produkte noch begehrenswerter. «La Samaritaine» wird mit Sicherheit zu einer Attraktion werden - und viele kauffreudigen Touristen, insbesondere aus China anziehen.

René Benko und Selfridges – ein Deal, der Sinn ergeben könnte

«Ich sehe diesen Ort als ein dreifaches Symbol für das französische Genie in Kunst, Architektur und Geschäftstätigkeit», sagte Bernard Arnault bei einer Zeremonie am Montag laut der «Financial Times». «Nur eine durch eine Familie kontrollierte Gruppe kann eine solche Investition tätigen, die jahrelang keine Erträge generiert», sagte Arnault.

(mbü)