Der langjährige Schweizer Franchisenehmer der Restaurant-Kette Le Pain Quotidien trennt sich von dem belgischen Unternehmen. Das schreibt die «Handelszeitung» in ihrer aktuellen Ausgabe.

Frederik Jacobs bestätigt: «Da ich mich beruflich neu orientiert habe, habe ich die Firma Le Pain Quotidien an meinen langjährigen Business Partner verkauft.» Dieser werde Le Pain Quotidien «weiter entwickeln und auf den Erfolgen aufbauen, welche wir in den vergangenen Jahren erreicht haben.»

In der Schweiz nie richtig durchgestartet

Richtig zum Fliegen kam LPQ hierzulande  nie. Angestrebt wurden mindestens zehn Standorte, das erreichte das Unternehmen aber nie. Aktuell sind es drei Betriebe in Genf sowie einer in Zürich.

Beobachter ­vermuten, dass LPQ-Attribute wie markt­frische Küche, helle Atmosphäre und Bio-Appeal heute authentischer von kleinen unabhängigen Betrieben umgesetzt werden. Den Namen des Käufers mag Jacobs nicht nennen. Vermutlich handelt es sich um Cyril Colombu, der sich um die ­Westschweizer Lokale kümmert und an Jacobs’ Stelle das Präsidium von Le Pain Quotidien übernommen hat.