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Nestlé eröffnet Abfüllanlage in Äthiopien

Mineralwasser: Der Nahrungsmittelkonzern setzt die Konzernstrategie um.   Keystone

Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé baut seine Aktivitäten in Äthiopien aus. Die Waadtländer setzen dabei auf eine Partnerschaft mit einem lokalen Anbieter.

Von Sven Millischer
am 22.10.2014

Der Waadtländer Nahrungsmittelkonzern steht kurz vor der Inbetriebnahme einer Abfüllanlage für Mineralwasser in Äthiopien. Die lokale Produktion soll den Zugang zum äthiopischen Markt mit seinen über 90 Millionen Einwohnern erleichtern. Dazu arbeitet das Waadtländer Unternehmen mit dem äthiopischen Produzenten Great Abyssinia zusammen, dem grössten Mineralwasserproduzenten des Landes.

Great Abyssinia ist seit über zehn Jahren im Geschäft und produziert täglich 400'000 Halbliterflaschen Wasser. Nestlé will die geplante Fabrikeröffnung offiziell nicht bestätigen. Für Aussagen zu künftigen Geschäftsplänen im ostafrikanischen Land sei es noch zu früh, lässt Sprecher Philippe Aeschlimann ausrichten. Allerdings hat der Schweizer Botschafter in Addis Abeba, Andrea Semadeni, das Nestlé-Vorhaben in den Grundzügen bereits lokalen Medien beschrieben.

Seit acht Jahren in Äthiopien

Nestlé besitzt seit acht Jahren ein Repräsentationsbüro in der Hauptstadt. Zugleich ist dort der Sitz seines «Horn of Africa»-Teams mit zwölf Mitarbeitern, das auch die Nachbarländer Dschibuti, Eritrea und Somalia umfasst. Nestlé importiert und vertreibt im Land diverse bekannte Lebensmittelmarken wie Nido, Nescafé oder Maggi.

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