Nestlé trennt sich unter CEO Mark Schneider von zu wenig profitablen Geschäften. Seit seinem Amtsantritt 2017 hat Nestlé für fast 15 Milliarden Dollar Firmen abgestossen. Nun könnte es zwei chinesische Unternehmen treffen: Nestlé prüft einen Verkauf der Süssigkeitenfirma Hsu Fu Chi und von Yinlu, einem Hersteller von Instant-Frühstücksbrei und Erdnussbutter, wie die Wirtschaftsagentur «Bloomberg» aus gut informierten Quellen erfahren hat.

Die Verkäufe der Unternehmen könnten bis zu 1,5 Miliarden Franken in die Kassen von Nestlé spülen. Noch sei der Entscheid aber nicht gefällt, so «Bloomberg».

2011 die Mehrheit übernommen

Der Schweizer Konzern hatte die Mehrheit an den Firmen 2011 gekauft. Beide haben sich aus Sicht des Konzerns aber enttäuschend entwickelt. «Sie werden durch lokale Konkurrenten bedrängt», sagte Analyst Alain Oberhuber von der Bank MainFirst zu «Bloomberg».

CEO Mark Schneider hatte im Oktober im Gespräch mit Analysten die Probleme der beiden chinesischen Unternehmen angesprochen. «Wir arbeiten sehr sehr hart daran, diese schwierige Situation anzugehen», sagte Schneider.

(mbü)

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