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Neue Lonza-Spitze diskutiert über Portfolio

Marc Funk, designated CEO of biopharmaceutical company Lonza, poses after the annual results media conference at the Lonza Tower in Basel, Switzerland, on Wednesday, January 30, 2019. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)
Marc Funk, Nachfolger von Richard Ridinger an der Spitze von LonzaQuelle: © KEYSTONE / GEORGIOS KEFALAS

Die neue Lonza-Spitze unter dem neuen CEO Marc Funk prüft weitergehende Veränderungen der Firmenaktivitäten. Das teilt das Unternehmen auf Anfrage mit.

Von Seraina Gross
am 28.02.2019

Die neue Lonza-Spitze unter dem neuen CEO Marc Funk macht Tempo. Der – noch – aktuelle Konzernchef Richard Ridinger und der neue CEO Marc Funk hätten zusammen mit dem Verwaltungsrat «die Möglichkeit diskutiert, das aktuelle Portfolio weiter zu überprüfen», um die Position des Unternehmens im Bereich Healthcare weiter zu stärken und sicherzustellen, «dass Lonza für die Zukunft fit ist», schreibt das Unternehmen. Es sei aber noch zu früh, um über Portfolioveränderungen zu sprechen.

Bündelung der Kräfte im Bereich Pharma, BIotech und Nutrition

Anfang Woche hatte das Unternehmen eine Reorganisation bekanntgegeben, bei der die beiden bisherigen Divisionen Pharma & Biotech sowie Consumer Health & Nutrition zusammengelegt werden. Die Leitung der neuen Grossdivision übernimmt der Interne Stefan Stoffel, der zudem neu in der Geschäftsleitung vertreten sein wird.

«Das kann ein Signal dafür sein, dass alles andere mittelfristig nicht mehr als Kerngeschäft verstanden wird», sagt Philipp Gamper, Analyst der ZKB. Konkret: Nach dem Verkauf des Wasserchemikaliengeschäfts im vergangenen Jahr könnten nun auch das Geschäft mit Coatings (Beschichtungen) und Agrochemikalien auf den Prüfstand kommen.

Richard Ridinger Ende Januar überraschend zurückgetreten

Richard Ridinger war Ende Januar überraschend als Konzernchef von Lonza zurückgetreten. Er hat das darbende Chemie-Unternehmen seit 2012 erfolgreich als Premium-Zulieferer der Pharmaindustrie positioniert. Der neue Konzernchef tritt sein Amt am 1. März an.

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