Der Schlagabtausch zwischen den beiden Milliardären Viktor Vekselberg und Maertin Haefner bei Swiss Steel ist um eine Episode reicher: Vekselbergs Holding Liwet ist es vorerst nicht gelungen, die Kapitalerhöhung bei Swiss Steel zu stoppen.

Liwet hatte beim Handelsregisteramt des Kantons Luzern eine Sperre gegen die Eintragung der Kapitalerhöhung erwirkt, welche die Generalversammlung von Swiss Steel Ende Dezember beschlossen hatte. Nun wies das Bezirksgericht Luzern das Gesuch um die Fortsetzung der Sperre ab, wie Swiss Steel mitteilt.

Liwet kann den Entscheid weiterziehen

Liwet sieht seine Rechte als Swiss-Steel-Aktionärin durch die Kapitalerhöhung verletzt – doch das Gericht kam zu einem anderen Schluss. Liwet kann den Entscheid des Bezirksgericht an die nächsthöhere Instanz weiterziehen.

Die Kapitalerhöhung Ende Dezember kam dank der Zustimmung von Big Point zustande, der Gesellschaft von Martin Haefner. Haefner, der Besitzer der Autoimporteurin Amag, hält über Big Point knapp 50 Prozent an Swiss Steel.

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(mbü)