Ehre für Dieter Meier: Die Schweizerische Post widmet dem Künstlerduo Yello eine eigene Briefmarke im poppigen Design. Erhältlich ist das gute Stück ab Mitte November, wie der gelbe Riese gegenüber der «Handelszeitung» bestätigt. Ausgabepreis: 1 Franken. Dieter Meier und sein musikalischer Partner Boris Blank haben die Sonderausgabe selbst designt.

Es ist die 13. Marke, die von einer berühmten Persönlichkeit der Schweizer Kulturszene gestaltet wurde – und sie erscheint rechtzeitig zum 13. Album der Band. Zu Meiers Vorgängern zählen der kürzlich verstorbene Clown Dimitri, der Komiker Emil Steinberger, der Rapper Stress sowie die Musiker Stephan Eicher und Polo Hofer.

Erstes Live-Konzert in Berlin

Der postalische Ritterschlag kommt nicht von ungefähr. Die Songs des Elektropop-Duos Yello dienten als Soundtrack für diverse Hollywoodfilme und Kultserien wie «Miami Vice» oder «Simpsons». In den fast 40 Jahren ihres Bestehens verweigerten die Yello-Künstler aber jegliche Liveauftritte.

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Bis jetzt. Ende Oktober geben der mittlerweile 71-jährige Meier und 64-jährige Blank ihr erstes Livekonzert. Ort: Berlin. Sie wollen nicht nur neue Stücke spielen, sondern auch mit Klassikern wie «The Race» oder «Oh Yeah» trumpfen.

Fleisch aus Argentinien

In Berlin an der Torstrasse hat Dieter Meier dieser Tage auch den zweiten Hauptstadtableger seiner Restaurant-Kette Ojo de Agua eröffnet. Weitere Lokale gibt es in Frankfurt, Buenos Aires und Zürich. 

Das Rindfleisch liefert der Tausendsassa gleich selber. Dieter Meier ist nicht nur Bankiersohn, Musiker, Konzeptkünstler, Gastronom, Winzer, Investor und Neo-Schoggi-Tüftler. Sondern auch ein Beef-Businessman. Auf mehreren Ranches züchtet er tausende Rindvieher. Mit deren Fleisch versorgt er seine Restaurants und den Detailhandelsriesen Coop. Zehntausende Kilo importiert Meier pro Jahr.

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