Peter Voser, VR-Präsident von ABB, hat geliefert. Nach dem forcierten Rücktritt von Konzernchef Ulrich Spiesshofer musste eine neue Führungskraft her. Mit dem Schweden Bjorn Rosengren als neuer ABB-Chef hat Voser eine perfekte Wahl getroffen.

Rosengren ist ein erprobter Industriemanager. Er brachte den schwedischen Industriekonzern Sandvik in die Gänge und verdoppelte den Wert der Firma innert fünf Jahren.

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Unter Spiesshofer stagnierte der Kurs

Spiesshofer baute zwar das ABB-Portfolio laufend um, doch der Erfolg blieb aus: In seiner sechsjährigen Regentenzeit stagnierte der Aktienkurs.

Spiesshofers Abgang und Rosengrens Zuwahl kamen auf Drängen der beiden schwedischen Grossaktionäre Jacob Wallenberg und Cevian zustande. Beide kennen und schätzen sie Rosengren seit Jahren.

Er geniesst also das volle Vertrauen der wichtigsten Kräfte im Unternehmen – der Kapitalgeber und des VR-Präsidenten. Und ganz wichtig: Rosengren pflegt einen Führungsstil, den ABB jetzt dringend braucht.

Der Schwede ist kein Mikromanager

Der Schwede setzt auf dezentrale Führung und hält seine Topleute an der langen Leine – solange sie Resultate liefern. Spiesshofer machte es genau andersrum: Er war ein Mikromanager, der mit seinem permanenten Durchgriff das Topmanagement frustrierte.

Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Neuausrichtung von ABB sind gegeben. Jetzt muss das Flaggschiff der Schweizer Industrie wieder auf Kurs gebracht werden.

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