Der Schweizer Flugzeughersteller Pilatus verkauft 24 seiner PC-21 Trainingsflugzeuge an die spanischen Luftstreitkräfte. Am Donnerstag wurde der Vertrag zum Auftrag im Wert von 200 Millionen Euro unterzeichnet.

Pilatus habe sich nach einer «langen und äusserst professionell durchgeführten Evaluation» gegen internationale Konkurrenz durchgesetzt, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag.

Zusammen mit den PC-21 Flugzeugen liefert Pilatus der spanischen Luftwaffe ein komplett integriertes Trainingssystem, welches auch von Pilatus entwickelte und hergestellte Simulatoren sowie Ersatzteile und logistische Unterstützung enthält.

Neun Luftwaffen als Pilatus-Kunden

«Das Trainingsflugzeuggeschäft ist für uns äusserst wichtig und sichert uns die bestehenden, mehreren hundert Arbeitsplätze in diesem Bereich am Standort in Stans, wo wir den PC-21 bauen», wird Pilatus-Verwaltungsratspräsident Oscar J. Schwenk in der Mitteilung zitiert.

Seit 2006 hat Pilatus inklusive dem Auftrag von Spanien bereits neun Luftwaffen mit Flugzeugen beliefert.

Pilatus-Präsident Schwenk: Kampfjets könnten eine Milliarde billiger sein

Bei Rüstungsgeschäften seien Gegengeschäfte üblich. Der Verzicht darauf würde den Preis für die Militärflieger bis zu 20 Prozent senken. Mehr hier.

(awp/gku)

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