Bernard Kobler, der Chef der Luzerner Kantonalbank, tritt per sofort von seinem Posten zurück. Der 56-Jährige begründete seine Demission mit der Kontroverse um eine aussereheliche Beziehung. Diese ist unlängst publik geworden.

Eine Strafanzeige gegen Kobler in diesem Zusammenhang ist mittlerweile aber zurückgezogen worden.

«Ich habe in den letzten Tagen und Wochen festgestellt, dass mein privater Fehler und die öffentliche Resonanz auf die inzwischen zurückgezogene Strafklage das Potenzial haben, meine Tätigkeit als Chef der LUKB zu beeinträchtigen und damit zur Belastung für die erfolgreiche Zukunft der Bank zu werden», heisst es in der Mitteilung.

Mit dem Verwaltungsrat sei Kobler deshalb übereingekommen, im Interesse der Luzerner Kantonalbank per sofort von der Funktion als CEO zurückzutreten. «Ich bedaure diese Entwicklung», so Kobler.

Interimistisch werde der bisherige Stellvertreter Daniel Salzmann die Geschicke der LUKB leiten.

(vst – mit Material der sda)

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