Bei Raiffeisen Schweiz wird es künftig keine individuellen Bonuszahlungen für Mitarbeitende mehr geben. Die Genossenschaftsbank führt per Anfang 2021 ein neues Vergütungsmodell ein. Die Gesamtvergütung solle dabei grundsätzlich auf dem gleichen Niveau bleiben, wie die Genossenschaftsgruppe am Mittwoch mitteilte.

Künftig stehe die kollektive Teamleistung im Vordergrund, so Raiffeisen. Statt individuellen Boni führe Raiffeisen Schweiz eine kollektive Erfolgsbeteiligung ein. Diese werde sich für den einzelnen Mitarbeitenden - gemessen an seiner Grundvergütung - im einstelligen Prozentbereich bewegen.

Teil des «strategischen Veränderungsprozesses»

Die Neuerung erfolge im Rahmen des «strategischen Veränderungsprozesses», den Raiffeisen angestossen habe, heisst es weiter. Das neue Modell entspreche den genossenschaftlichen Werten und orientiere sich am langfristigen Unternehmenserfolg.

«Wir wollen bei Raiffeisen Schweiz eine Kultur fördern, in der die Mitarbeitenden sinnstiftende, übergeordnete Ziele verfolgen und gemeinsam Lösungen im Sinne der gesamten Gruppe entwickeln», wird Raiffeisen Schweiz-CEO Heinz Huber zitiert.

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(awp/mlo)