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Raus aus Monaco: HSBC macht es der CS gleich

Blick über den Hafen von Monaco: Der zweitkleinste Staat Europas. Flickr/CC/Kurt Bauschardt

Die grösste Bank Europas verkauft das Business mit Kunden aus dem Fürstentum am Mittelmeer. HSBC folgt damit der Credit Suisse, die das Geschäft in Monaco im März aufgab.

Veröffentlicht am 19.10.2016

Die Vermögensverwaltungssparte der britischen Grossbank HSBC zieht sich aus dem Steuerparadies Monaco zurück. Das Institut habe eine Vereinbarung mit dem Konkurrenten CFM Indosuez Wealth Management geschlossen, der die betroffenen Kunden übernehmen solle, teilte HSBC am Mittwoch mit. Den Rest des dortigen Geschäfts will die Bank abwickeln.

Zuvor hatte bereits die Schweizer Credit Suisse ihre Tochter in Monaco verkauft – an die Privatbank Safra Sarasin. Das Geschäft ging im März über die Bühne. Die Grossbank zog sich seinerzeit auch aus Gibraltar zurück.

Grösste Bank Europas

HSBC ist – gemessen an der Marktkapitalisierung – die grösste Bank Europas. Das Geldhaus hat seinen Sitz in London.

In der Schweiz reduzierten die Briten jahrelang die Zahl der Angestellten. Jüngst gab das Haus aber bekannt, dass es hierzulande aufstockt. Es holte diverse Top-Banker – von Goldman Sachs, Julius Bär, der UBS, Credit Suisse und Syz Group.

(reuters/ise)

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