Home Office ist in seit dem Lockdown. Nun investiert ein Schweizer VC-Funds speziell in Startups, deren Mitarbeiter über die ganze Welt verteilt sind und remote arbeiten. Hinter Tomahawk, so der Name des 20-Millionen-Funds, stehen Cédric Waldburger, in der Szene bekannt etwa als Mitgründer des Blockchain-Einhorns Dfinity und des Venture Funds Tenderloin, sowie Claude Donzé und Bojan Peček.

«Wir wollen Startups, die von an Anfang an global denken und die besten Talente egal wo auf der Welt anstellen», erklärt Waldburger.

«Not schafft häufig Kreativität»

Auch die Startup-Szene geht wegen der Pandemie durch schwierige Zeiten. «Aber gerade in Krisen entstehen spannende Firmen», begründet Waldburger den ungewöhnlichen Zeitpunkt, «Not schafft häufig Kreativität».

Er erwartet 15 bis 20 Early Stage-Investments über die nächsten drei bis vier Jahre, der Anlagehorizont beträgt acht bis zwölf Jahre. An vier Startups ist der Fund bereits beteiligt, darunter die Schweizer Locatee.

Der Ansatz passt zu Waldburgers Lebensstil: Als Minimalist besitzt er nur 64 Dinge, jedes der letzten zwölf Jahre lebte er woanders. Selbstredend hat auch Tomahawk kein Büro.

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