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Rivella-Chef weist Verkaufsgerüchte zurück

Erland Brügger: Seit 2011 Chef der Rivella-Gruppe. Keystone

Beim Traditionsbetrieb Rivella zeichnet sich immer noch kein Einstieg der dritten Generation ab. Trotzdem beteuert Rivella-Chef Erland Brügger, dass ein Verkauf kein Thema ist.

Von Marc Iseli und Andreas Güntert
am 28.06.2017

Der Rothrister Traditionsbetrieb Rivella weist Verkaufsgerüchte zurück. «Der Verkauf der Firma steht heute nicht zur Diskussion», sagt Rivella-Chef Erland Brügger im Interview mit der «Handelszeitung».

Die unklare Nachfolgesituation befeuert seit Jahren die Gerüchteküche. Aktuell führt die zweite Barth-Generation das Unternehmen, ein Einstieg der dritten Generation zeichnet sich derzeit aber nicht ab, wie Brügger sagt. Immerhin: «Wir führen zum Thema dritte Generation offene Gespräche mit der Eigentümerfamilie», so der Rivella-Chef.

Zuckersteuer auf dem Schirm

Was das operative Tagesgeschäft angeht, kritisiert Brügger politische Auflagen und eine drohende Zuckersteuer. Die Mehrheit der Konsumenten habe kein Gesundheits- oder Gewichtsproblem, bemängelt der 50-Jährige.

Brügger vermisst eine sachliche Diskussion, wenn es um den Genuss von Süssgetränken geht. «Nur 10 Prozent der Bevölkerung leiden wegen falscher Ernährung unter Beschwerden», so der Rivella-Chef. Wo das Problem aber genau liege, sei unklar. Und ob sich die Gesundheit der Menschen bessere, wenn der Staat eingreife, sei ebenfalls unklar. «Ich zweifle daran», sagt der Rivella-Chef.

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