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Getränke
Rivella: Deutschland Flop, Holland Top

Ein Rivella-Lastwagen ueberquert am Freitag, 17. Oktober 2003, in Laufenburg die Grenze nach Deutschland. - Rivella expandiert in Deutschland und geht dazu eine Vertriebskooperation mi dem sueddeutschen Mineralwasser-Herstellerin Mineralbrunn AG ein, wie das Unternehmen am Montag, 3. November 2003 schreibt. Rivella soll als hochpreisiges Nischenprodukt in Gastronomie und Detailhandel positioniert werden. (PHOTOPRESS/Dominik Pluess)

Rivella: Bei den deutschen Nachbarn kam das Schweizer Nationalgetränk nicht an.

Quelle: Keystone .

Die Schweizer Traditionsmarke verkaufte 2018 vor allem im Ausland mehr Getränke. Aus Deutschland zieht sich Rivella aber zurück.

Veröffentlicht am 28.03.2019

Trotz des missglückten Deutschland-Experiments von Rivella: Der Getränkehersteller wächst vor allem dank Verkäufen im Ausland. Insbesondere der holländische Markt hat das Geschäftsjahr 2018 für Rivella positiv beeinflusst.

Der gesamte Umsatz der Schweizer Traditionsmarke belief sich im vergangenen Jahr auf 139 Millionen Franken. Damit setzte das Familienunternehmen aus Rothrist 2,3 Prozent mehr Getränke ab als im Vorjahr. Insgesamt verkaufte die Rivella-Gruppe laut einer Mitteilung vom Donnerstag 107 Millionen Liter Erfrischungs- und Fruchtsaftgetränke.

Holland Top, Deutschland Flop

Vor allem im Ausland seien die Rivella-Getränke gut angekommen: «Mit einem Plus von 13,8 Prozent schnitt das Ausland überdurchschnittlich ab, getrieben durch das ungebrochene Wachstum in Holland», hiess es dazu. Die Inlandverkäufe legten hingegen nur um 1,2 Prozent zu, obwohl die Rivella-Getränke seit dem letzten Jahr bei Aldi und Lidl erhältlich sind.

Gründlich missglückt ist dem Getränkehersteller indes der Ausflug in den grössten Exportmarkt der Schweiz. Erst vor knapp zwei Wochen gab Rivella den Rückzug aus Deutschland bekannt. Der Aufwand für den Markteintritt und der Ertrag seien in keinem Verhältnis zueinander gestanden, heisst es damals.

Neue Produktionsanalage fertiggestellt

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte das Unternehmen zudem eine über fünf Jahre andauernde Fabrikerneuerung abgeschlossen. Mit dem Ersatz der Verpackungsmaschinen sie die letzte Bauetappe und damit der Fünfjahresplan zur kompletten Erneuerung der Fabrik abgeschlossen worden.

(awp/mlo)

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