Der Verwaltungsrat von Ruag und der CEO Urs Breitmeier haben sich «in gegenseitigem Einvernehmen» getrennt, wie der Rüstungskonzern meldet. Breitmeier war 18 Jahre lang bei Ruag tätig, zuletzt sieben Jahre als CEO.

Die Trennung gilt auf Jahresbeginn. Bis ein Nachfolger gefunden ist, übernimmt Finanzchef Urs Kiener die Leitung der Ruag. Zur unmittelbaren Trennung von Breitmeier sagt Ruag-Verwaltungsratspräsident Remo Lütolf: «Die anstehende Transformation wollen wir mit neuer Kraft angehen.» Mit dem Aufbruch in eine «neue Ära» wolle man auch einen Wechsel beim Chefposten vornehmen.

Kein Einfluss auf Privatisierung

Die Suche nach einem Nachfolger von Breitmeier habe bereits begonnen, so die Mitteilung weiter. Der Wechsel an der Spitze habe keinen Einfluss auf die Entflechtung und die neue strategische Ausrichtung von Ruag International.

Der Bundesrat hatte im März vergangenen Jahres das Vorgehen bei der Entflechtung des für die Armee tätigen Bereichs von Ruag genehmigt. Gleichzeitig entschied die Landesregierung den Staatskonzern zu einem Aerospace-Technologieunternehmen weiterzuentwickeln und mittelfristig privatisieren. 

Seit dem 1. Januar bestehen – unter dem Dach der neuen Beteiligungsgesellschaft BGRB Holding AG – zwei neue Subholdings, MRO Schweiz und Ruag International.

(tdr)

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