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Schlag für Twint: Bank Linth startet mit Apple Pay

Bank Linth: Stark im Linthgebiet und am oberen Zürichsee. Keystone

Die Schweizer Grossbanken wehren sich vehement gegen Apple Pay. Stattdessen setzen sie auf Twint. Anders die Bank Linth: Sie öffnet sich für die mobile Bezahllösung aus Kalifornien.

Veröffentlicht am 18.10.2016

Als erste Regionalbank bietet die Bank Linth ihren Kunden in der Schweiz die kontaktlose Bezahllösung ApplePay an. Im Rahmen der Kooperation mit der Cornèr Bank kann die Dienstleistung ab sofort genutzt werden, heisst es in einer Mitteilung der Regionalbank vom Dienstag.

ApplePay ist seit Juli in der Schweiz verfügbar, kann jedoch nur mit Kreditkarten von bestimmten Kartenherausgebern genutzt werden, weil andere Kreditkartenherausgeber ihre Karten nicht für ApplePay freigegeben haben. Sie setzen stattdessen auf die Schweizer Bezahllösung Twint.

Twint gegen Apple

Zu den Banken zählt die UBS. In den USA macht die Grossbank zwar Werbung für Apple Pay. In der Schweiz sperrt sie sich aber dagegen. Aus dem Grund dafür macht die Bank keinen Hehl: UBS-Kunden sollen mit Twint bezahlen.

Twint wurde ursprünglich von der Postfinance gegründet. Das Handy-Bezahlmittel wird derzeit mit dem Konkurrenz-Produkt Paymit fusioniert, bei dem die UBS massgeblich das Sagen hat. Anfangs September hatte die Fusion von Paymit und Twint von der Wettbewerbskommission (Weko) «Grünes Licht» für den Betrieb erhalten. Kommendes Jahr soll das «neue», fusionierte Twint lanciert werden.

(awp/ise/me)

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