Im Streit beim Wäschehersteller Calida erhebt Ex-CEO Felix Sulzberger massive Vorwürfe gegen den Verwaltungsratspräsidenten: «Thomas Lustenberger steht für schwere Governance-Verletzungen», sagt Sulzberger. «Er vertritt nicht die Interessen aller Investoren, wofür er als VR-Präsident eigentlich verpflichtet wäre.» Dies habe sich beim geplanten Verkauf der Anteile der Grossaktionärin, Familie Kellenberger (34,7 Prozent der Aktien), gezeigt.

Sulzberger, bis Mitte März CEO von Calida, kämpft für eine Wiederwahl in den Verwaltungsrat: «Einer muss dem Calida-VR auf die Finger schauen.» Die anderen Mitglieder des Gremiums wollen das verhindern. Interne Dokumente, die «Bilanz» vorliegen, zeigen zudem, dass der Verwaltungsrat die Öffentlichkeit vor der GV mit Falschaussagen in die Irre führt.

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