1. Home
  2. Unternehmen
  3. Schützen Sie Ihre Firmengeräte

BrandReport Logo

Schützen Sie Ihre Firmengeräte

Von HP (für HP)am 2017-07-11

Ausreichend Sicherheit für Ihr Netzwerk und Ihre Server ist essenziell, keine Frage. Jedoch sollten auch Ihre Endgeräte abgesichert sein.

Es birgt durchaus Risiken, alle Sicherheitsmassnahmen auf den Schutz des Netzwerks auszurichten. Mit einer solchen Sicherheitsmauer gelingt es Ihnen vielleicht, Gefahren abzuwehren, sollte es Angreifern jedoch trotzdem gelingen, einzudringen, sind sie nur schwer zu stoppen. Dazu reicht schon ein ungeschützter Drucker oder sonstige Hardware des Netzwerks mit alter Firmware und standardmässig eingestellte Anmeldedaten – unter Umständen klickt auch jemand etwas an, was er nicht hätte anklicken sollen oder sendet Anmeldedaten an die falschen Personen. Ohne Ihr Wissen haben die Hacker es geschafft, einzudringen und toben sich in Ihrem Netzwerk aus.

Und was werden sie dort wohl finden? Ohne Zweifel eine Menge an vertraulichen Unternehmensdaten, darunter Verträge, Finanzunterlagen, geistiges Eigentum, Mitarbeiterdaten und Unternehmensstrategien für die Zukunft. Zudem werden sie auch Kundendaten, sensible Finanzdaten, Vereinbarungen und andere vertrauliche Daten auffinden. Auch viele Daten, die Branchenbestimmungen oder Gesetzen unterliegen, sind darunter. In manchen Fällen gelangen Hacker sogar an Informationen, mit denen sie auf Kundensysteme zugreifen können – dies war die Ursache für einige bekannte Hacks in den letzten Jahren.

Abgesehen davon erhalten Hacker auch Zugriff auf unzählige E-Mails und personenbezogene Daten, die für Identitätsdiebstahl, Entsperrung von weiteren Systemen oder zur Blossstellung Ihres Unternehmens verwendet werden könnten. Denken Sie nur an die gehackten E-Mails von Sony Pictures 2015 oder daran, wie letztes Jahr in den USA die Server des Democratic National Committee gehackt wurden und wie stark die Beziehungen und das Image durch einen relativ einfachen Hack beschädigt wurden.

Diese Informationen und Belastungen lassen sich nur schwer beziffern, jedoch hat die «Cost of Data Breach»-Studie des Ponemon Institute im Jahr 2016 die durchschnittlichen Kosten eines Datenlecks auf 2,53 Millionen Pfund eingeschätzt, unter Berücksichtigung der gestohlenen Datensätze, Geschäfts- und Kundenverluste. TalkTalk hingegen schätzte die Kosten des 2014 aufgetretenen Datenlecks auf 60 Millionen Pfund, darin enthalten sind die Kosten für Kundensupport und -rückgewinnung sowie die Auswirkungen auf den Handel und der Geschäftsverlust. Bedenkt man dann noch die Änderungen der britischen Datenschutzbehörde (ICO), die eine Anhebung der Strafen von maximal 500000 Pfund auf bis zu 3 % des jährlichen Umsatzes vorsehen könnten, dann wird klar, dass Unternehmen es sich nicht leisten können, diese Risiken einzugehen.