Der Winter naht, bald schon düsen wieder Skifahrer die Pisten hinab und Spa-Gäste entspannen sich im Thermalwasser. Eine Umfrage des Branchenverbandes Hotelleriesuisse, die «SonntagsBlick» vorliegt, zeigt: Die Gastgeber sehen dem Winter zuversichtlich entgegen. Jeder fünfte Hotelier rechnet damit, dass die kommende Saison besser laufen wird als die letzte.

Der Grund für die Vorfreude: In den Bergregionen verzeichnen die Hotels bereits 21 Prozent mehr Zimmerbuchungen als zur gleichen Zeit im Vorjahr. Dennoch sind die meisten Hoteliers mit genauen Prognosen vorsichtig. Schliesslich würden Gäste immer flexibler und kurzfristiger buchen, lassen sie sich in der Umfrage zitieren.

Doch auch wenn die meisten Gastgeber optimistisch auf die Wintertage blicken – sorglos sind sie nicht. Hotelleriesuisse fragte, wo der Schuh am meisten drückt. Eine grosse Mehrheit nennt als Herausforderung die Währungssituation. Fast 70 Prozent machen sich Gedanken, ob genügend Personal verfügbar sein wird. Immerhin etwas mehr als die Hälfte stört sich an der Hochpreisinsel Schweiz. Und besonders in den Städten kämpfen die Gastgeber mit alternativen Beherbergungsformen und Buchungsplattformen.

Übrigens: Die Sparfüchse unter den Feriengästen sollten dieses Jahr besonders gut hinschauen. Zwar wollen die meisten Hotelbetreiber ihre Preise stabil halten. Etwa 20 Prozent planen aber eine Preiserhöhung. Immerhin: Jeder Zehnte will die Preise im Hinblick auf die kommende Saison senken – und die Zimmer günstiger an die Gäste bringen. 

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Dieser Artikel wurde zuerst im Wirtschaftsressort des «Blick» veröffentlicht.

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