1. Artdeal: Digitales Schaufenster

Artdeal startete vor rund einem Jahr als digitaler Marktplatz für junge Künstler. Mitte September sorgte das Unternehmen für Aufsehen: Das Schmuck-Traditionshaus Bucherer spannt mit dem Zürcher Startup zusammen. Das zeigt, wohin die Reise führt. Es geht nämlich längst nicht mehr nur um Kunst, sondern um Luxus: Uhren, Fashion, NFT – alles, was zahlungskräftige Millennials interessiert.

Mit einer neuen App versammelt Artdeal über 500 Seller, darunter Galerien wie König aus Berlin, aber auch eine Handvoll Brands, darunter das Dolder Grand Hotel in Zürich. Im Mittelpunkt stehen virtuelle Events – sogenannte Vivents – bei denen Luxusbrands einen Instant-Online-Shop kreieren – auch mit limitierten Kollektionen – und einen Live-Stream einrichten oder Produkte mittels Augmented Reality präsentieren können.

«Der Trend geht klar dahin, dass Millennials eine Rolex oder ein Luxusauto kaufen, ohne die Produkte physisch gesehen zu haben», sagt Artdeal-Chefin Sarah Schlagenhauf. Dieses virtuelle Kauferlebnis und der Austausch mit der Community über Instagram Stories und Tiktok biete Artdeal mit ihrem Luxus- und Kunst-Metaverse – weitere Brands klopfen inzwischen an.

2. Yokoy: Die Spesen-Ritter

Die Verwaltung von Spesen gehört zu den nervigen und oft nur holprig funktionierenden Vorgängen in Unternehmen. Schnell geht ein Beleg vergessen oder wird ein Betrag nur teilweise ausbezahlt. Kurzum: ein Verwaltungsvorgang, der niemandem Spass macht.

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Stefan Mair
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