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Energie
Shell wildert im deutschen Strommarkt

Shell: Vom Erdöl zum Strom. Keystone

Deutsche erhalten bald Strom und Gas von einer Shell-Tochter ins Haus geliefert. Der Erdölgigant begibt sich damit in einen hartumkämpften Markt.

Veröffentlicht am 30.09.2015

Der Energiekonzern Shell bietet künftig über eine Partnerfirma Strom und Gas für private Haushalte in Deutschland an. Das kündigte das Unternehmen am Mittwoch in Hamburg an. Bislang sind unter der Shell-Marke in Deutschland nur Mineralölprodukte zu kaufen, wie zum Beispiel Benzin, Heizöl und Schmierstoffe.

Ab sofort vertreibe Shell Strom und Gas in Deutschland über das Unternehmen First Utility, das bereits in Grossbritannien mit mehr als 850'000 Kunden zu den grössten unabhängigen Energieversorgern gehört.

Mit Service punkten

First Utility setze auf wenige übersichtliche Tarife und einen umfassenden Kundenservice, sagte Maik Neubauer, Geschäftsführer der deutschen Tochtergesellschaft in Hamburg. Während First Utility in der Partnerschaft vor allem für die Arbeit am Kunden zuständig ist, soll der Energieriese seine Kompetenzen beim Grosshandel mit Strom und Gas einbringen und so für einen günstigen Einkauf sorgen. Shell begibt sich damit in einen hartumkämpften Markt, in dem bereits Hunderte von Anbietern aktiv sind.

(awp/chb)

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