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Signa greift nach deutscher Warenhauskette Kaufhof

Galeria Kaufhof: Weckt das Interesse von Benko, Tanner und Toeller. Keystone

Der österreichische Unternehmer René Benko und der Schweizer Schoggi-König Ernst Tanner haben ein milliardenschweres Angebot für die Warenhauskette Kaufhof abgegeben.

Veröffentlicht am 02.11.2017

Der österreichische Karstadt-Eigner Signa greift nach dem Konkurrenten Kaufhof. «Wir haben ein Angebot für Kaufhof», sagte ein Signa-Sprecher am Donnerstag, ohne Details zu nennen.

Insider hatten Reuters am Mittwoch gesagt, Signa habe eine drei Milliarden Euro schwere Offerte für Kaufhof beim nordamerikanischen Eigner HBC vorgelegt. HBC hatte kurz darauf erklärt, die Offerte zu prüfen.

Tanner involviert

Signa ist eine Holding, die dem österreichischen Immobilien-Unternehmer René Benko, dem Schweizer Schoggi-König Ernst Tanner, Präsident von Lindt & Sprüngli, sowie dem Fressnapf-Gründer Torsten Toeller gehört. Sie besitzt Immobilien im Wert von rund 7,5 Milliarden Euro und diverse Detailhändler. Für Signa arbeiten über 20’000 Personen. Signa hat 2014 bereits den Konkurrenten Karstadt übernommen. René Benko träumt von einer gemeinsamen deutschen Warenhaus AG.

Das Handelsgeschäft von Signa managt der ehemalige Migros-Kaderangestellte Dieter Berninghaus von Zürich aus. Zum Handelsgeschäft gehören unter anderem das deutsche Luxus-Warenhaus Kadewe, die Warenhaus-Gruppe Karstadt, die Gastro-Kette Eataly sowie diverse E-Commerce-Anbieter, etwa der grösste Online-Velohändler Europas.

(reuters/ise)

 

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