Die Bauchemie- und Klebstoffherstellerin Sika ist zum Jahresauftakt 2021 mit viel Schwung unterwegs gewesen. Die Innerschweizer heben daher ihre Wachstumsziele für das laufende Jahr an.

Der Umsatz stieg von Januar bis März 2021 um 10,2 Prozent auf 2,0 Milliarden Franken, wie Sika am Dienstag mitteilte. Alle Konzernregionen hätten Rekordresultate erzielt.

Nach dem coronabedingten Rückschlag im ersten Halbjahr 2020 zeigen damit seit letztem Sommer alle Anzeichen wieder nach oben. Im Vorjahr hatten Sika zu Jahresanfang vor allem noch die Schliessungen in China und Asien zu schaffen gemacht. Die grossen «Lockdowns» in Europa und anderen Ländern folgten später.

Markterwartungen deutlich übertroffen

Zu dem Anstieg im ersten Quartal 2021 hätten die jüngsten Übernahmen 1,5 Prozent beigetragen, erklärte Sika weiter. Währungseffekte schmälerten die Verkäufe hingegen um 2,4 Prozent. Das Wachstum in Lokalwährungen lag im ersten Quartal also bei 11,1 Prozent.

Mit diesen Zahlen hat Sika die Markterwartungen deutlich übertroffen. Zum Gewinn wurden keine Angaben gemacht.

Zweistelliges Umsatzwachstum erwartet

«Im neuen Jahr konnten wir nahtlos an unsere starken Leistungen vom vierten Quartal des Vorjahres anknüpfen», resümierte Konzernchef Paul Schuler in der Mitteilung. Die Covid-19-Pandemie werde das Unternehmen aber auch 2021 begleiten. Schuler wird die Leitung von Sika per 1. Mai an Thomas Hasler übergeben.

Für das laufende Geschäftsjahr geht Sika neu von einem «zweistelligen Umsatzwachstum in Lokalwährungen» aus. Bis dato hatte Sika ein Plus von 6 bis 8 Prozent in Aussicht gestellt. Der Betriebsgewinn EBIT solle überproportional zum Umsatz und die Marge erstmals auf 15 Prozent steigen.

(awp/gku)

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