Die grösste schwedische Pensionskasse Alecta trennt sich von ihrem Chef Magnus Billing. Hintergrund sind Milliardenverluste, die die Pensionskasse in den vergangenen Monaten mit ihren Beteiligungen an kriselnden US-Banken gemacht hat.

Mit der Absetzung von Billing will Alecta nach eigenen Angaben Vertrauen wiederherstellen. Allein durch den Verkauf von First-Republic-Aktien büsste Alecta im März 7,5 Milliarden schwedische Kronen (rund 648 Millionen Franken) ein.

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Kurz zuvor hatte die Pensionskasse mitgeteilt, dass durch den Kollaps der US-Geldhäuser Silicon Valley Bank und Signature Bank insgesamt Investitionen im Wert von 12 Milliarden Kronen (rund 1,04 Milliarden Franken) verloren gegangen seien.

Die Pensionskasse sucht nun einen neuen Chef. Zunächst übernimmt die Vize-Chefin Katarina Thorslund.

(sda/mbü)

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