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So hungrig ist der potenzielle Syngenta-Käufer ChemChina

Mercuria: In Zukunft stecken Chinesen drin. Keystone

Die chinesische National Chemical Corporation hat nicht nur auf die Schweizer Syngenta ein Auge geworfen. In Genf beteiligen sich die Chinesen mit über 10 Prozent an Rohstoff-Trader Mercuria.

Veröffentlicht am 18.01.2016

Die chinesische National Chemical Corporation (ChemChina) setzt ihre Akquisitionstour in Europa fort. Der Chemiekonzern steigt mit 12 Prozent beim Genfer Energiehändler Mercuria ein.

ChemChina betreibt Raffinerien in China und hat den Ölhandel ausgebaut, um den Einkauf des Rohstoffs aus dem Ausland zu erleichtern. Neben dem Handel verfügt Mercuria auch über Lager- und Produktionsstätten für Öl sowie weitere Rohstoff-Geschäfte. Mercuria zählt zu den umsatzstärksten Unternehmen der Schweiz.

Auf Einkaufstour

Seit Mitte des vergangenen Jahrzehnts hat ChemChina zahlreiche Zukäufe getätigt und sich damit in Bereichen wie Pestiziden, Vitaminen und Kunststoffen verstärkt.

Vergangene Woche hatten die Chinesen den deutschen Spezialmaschinenbauer KraussMaffei für 925 Millionen Euro übernommen. 2015 übernahm der Staatskonzern den italienischen Reifen-Hersteller Pirelli für 7,1 Milliarden Euro. Zudem ist ChemChina am schweizerischen Pflanzenschutz-Spezialisten Syngenta interessiert.

(awp/sda/reuters/chb)

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