Am Sonntag hatte Sony damit begonnen, seine Onlinedienste nach und nach wieder freizuschalten. Aber durch die vielen Anfragen zur Passwortänderung stiessen die Server des japanischen Konzerns an ihre Grenzen.

Asien muss weiter auf die Freischaltung warten. Denn: Sony spricht vor allem in Japan noch mit örtlichen Behörden über verbesserte Sicherheitsmassnahmen. Das Unternehmen führe diese Unterredungen freiwillig, erklärte Satoshi Fukuoka, ein Sprecher von Sony Computer Entertainment. Er nannte keinen Termin, wann die Onlinedienste in Asien wieder ans Netz gehen.

Nach der schrittweisen Freischaltung zog Sony insgesamt aber ein erfreuliches Zwischenfazit. "Die erste Phase in den USA und Europa lief gut", sagte Fukuoka dem Magazin "PC World" am Montag. "Die Nutzer können auf die Dienste zurückgreifen. Es gab keine schwerwiegenden Probleme."

(laf/sda)