Die Sportmarke Björn Borg, die vor allem auch für ihre Unterwäsche bekannt ist und vom gleichnamigen Tennisspieler gegründet wurde, hat sich für eine PR-Aktion eine spezielle Idee ausgedacht: In einem Pop-up-Store können Kleider für Drogen gekaut werden. Es wird dort kein Bargeld, sondern illegale Substanzen angeommen. Der Laden steht – ausgerechnet – in Amsterdam, wo weiche Drogen legal sind. 

Wer dort seine Substanzen abgibt, kriegt ein T-Shirt oder auch andere Kleidungsstücke in einer Vakummverpackung. Auch dort die Verbindung zu dem Thema Drogen.

Die Botschaft von der Sportbrand lautet demnach auch: Man braucht keine Drogen, um high zu werden. Beim Sport werden ähnliche Stoffe vom Körper selbst erzeugt, schreibt etwa ein Neurowissenschaftler in einer Mitteilung des Unternehmens. Björn Borg verweist auf wissenschaftliche Erkenntnisse. Das Gehirn reagiere auf Sport mit Freude und Euphorie. Das setze auch stimulierende Substanzen im Gehirn frei, teilt die Marke bei der Eröffnung des Stores mit.

(tdr)