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Sulzer: Das kostet das Aktienpaket von Vekselberg

Sulzer
Sulzer: Traditionsbetrieb aus Winterthur mit russischem Aktionär.Quelle: Keystone

Um den US-Sanktionen zu entgehen, hat Sulzer Aktien von Renova gekauft. Das kostet den Betrieb viel Geld.

Veröffentlicht am 16.04.2018

Der Industriekonzern Sulzer hat am Montag weitere Einzelheiten zum Aktienrückkauf vom Mehrheitsaktionär Renova bekannt gegeben. Der Kaufpreis für die fünf Millionen Aktien, die Sulzer erworben hat, beträgt basierend auf dem volumengewichteten Durchschnittskurs 109,13 Franken je Aktie.

Der Transaktionssumme beträgt damit rund 546 Millionen Franken, wie Sulzer am Montag mitteilte. Der Kauf wurde vom 9. bis und mit 13. April 2018 durchgeführt. Der Konzern hatte mit dem Rückkauf der Aktien auf die von den USA verhängten Sanktionen gegen den russischen Investor Viktor Vekselberg reagiert. Vekselberg und die Beteiligungsgesellschaft Renova hielten vor dem Aktienrückkauf rund 63,4 Prozent an Sulzer. Mit dem am vergangenen Montag angekündigten Rückkauf sinkt der Anteil von Renova auf 48,83 Prozent.

Vermögen entblockiert

Zudem teilte Sulzer weiter mit, dass die Freigabe seiner Vermögenswerte durch das U.S. Department of the Treasury's Office of Foreign Assets Control (OFAC) nun komplett abgeschlossen sei.

Bereits am Samstag hatte das Unternehmen gemeldet, eine entsprechende Lizenz erhalten zu haben. Weitere Einzelheiten zu diesem Thema will Sulzer zusammen mit dem Bestellungseingang im ersten Quartal am 19. April 2018 bekanntgeben.

(sda/ise/mbü)

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