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Swisscom lässt Bluewin sterben

Bluewin-Tower in Zürich: Heute steht wieder Swisscom am Turm. (Bild: Keystone)

Der Schweizer Telekommunikationsriese plant, seine Internet-Marke ganz aufzugeben. In den 1990er Jahren hatte er mit Bluewin noch hochtrabende Pläne.

Veröffentlicht am 24.03.2013

Die Geburtsstunde war 1996. Damals gründete die Swisscom mit The Blue Window einen eigenen Internetanbieter. Daneben wurde auch ein eigenes Internetportal mit Nachrichten und E-Mail-Zugang geschaffen, analog etwa zu Microsofts MSN.

Später wurde der Name des Angebots in Bluewin verkürzt. Das Tochterunternehmen sollte zum neuen Pfeiler innerhalb des Ex-Monopolisten werden.

Doch nun plant die Swisccom, die Marke definitiv zu versenken. «Im Rahmen eines geplanten Relaunches prüfen wir aktuell eine Umbenennung des Bluewin-Portals», bestätigt Pressesprecher Carsten Roetz einen Bericht der Zeitung «Schweiz am Sonntag».

E-Mail-Adressen bleiben

Bereits 2007 verschwand die Bezeichnung Bluewin bei den DSL-Internetanschlüssen, 2010 wurde auch das Fernsehgeschäft in Swisscom TV umbenannt. Übrig geblieben war die Website. Weiterhin fortbestehen sollen die auf @bluewin.ch endenden Mailadressen der Swisscom-Kunden.

Rund 4 Millionen Mailkonten unterhält die Swisscom derzeit, 2 Millionen Schweizer besuchen das Bluewin-Portal jeden Monat.

(se/tno) 

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