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Telekommunikation
Swisscom prüft wegen Fachkräftemangel IT-Standort im Ausland

Ein Techniker verbindet Kabel, am Dienstag, 27. November 2007, anlaesslich einer Medienorientierung von Sunrise in Zuerich. Heute weihte Christoph Brand, CEO von Sunrise, die erste entbuendelte Ortszentrale mit Medien- und Behoerdenvertretern ein. Ueber solche Zentralen wird Sunrise in Zukunft ihren Kundinnen und Kunden direkte Telefon- und Internetverbindungen bieten, womit die Liberalisierung des Telefonnetzes Form annimmt.    (KEYSTONE/Steffen Schmidt)
Swisscom: Der Konzern hat Mühe, in der Schweiz genügend IT-Spezialisten zu finden.Quelle: Keystone

Die Swisscom hat Mühe, ihre Stellen mit spezialisierten IT-Fachleuten zu besetzen. Sie denkt über einen Standort in den Niederlanden nach.

Veröffentlicht am 14.02.2019

Die Swisscom prüft, im Ausland hochspezialisierte Jobs zu schaffen. Konkret könnte in den Niederlanden eine Einheit mit zunächst rund 40 Stellen aufgebaut werden, wie ein Sprecher des Telekomanbieters am Mittwoch einen Bericht des Onlineportals Watson bestätigte. Ein Entscheid sei aber noch nicht gefallen. Hintergrund der Gedankenspiele ist der IT-Fachkräftemangel in der Schweiz. Bereits heute blieben in der Schweiz Stellen für hochspezialisierte IT-Stellen über Monate unbesetzt, so der Sprecher weiter.

Es würden mit einer solchen Einheit also keine Stellen verlagert, betonte er. Dies sei auch garantiert, weil auch dann Jobs erst in der Schweiz ausgeschrieben würden. Bei den Plänen geht es laut dem Sprecher auch nur um einen kleinen Bereich, für den es hochspezialisierte IT-Experten brauche. Dieser heisse in der Fachsprache DevOps und sei ein Zusammenarbeitsmodell in der Softwareentwicklung.

(awp/bsh/mbü)

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