Der Konzernumsatz des grössten Schweizer Telecom-Konzerns erreichte im ersten Quartal 2,7 Milliarden Franken, er lag damit um 4,3 Prozent unter Vorjahr. Im Kernmarkt Schweiz erreichte der Umsatz knapp 2,1 Milliarden, ein Minus von 4,4 Prozent. Swisscom erklärt dies vor allem durch den anhaltenden Wettbewerbs- und Preisdruck in verschiedenen Segmenten. Bei der Tochter Fastweb in Italien gab es indes ein Umsatzplus von 5,6 Prozent (59 Millionen Franken).

Der Rückgang der Erträge wurde mit Sparmassnahmen grösstenteils aufgefangen. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (Ebitda) erreichte 1'1 Milliarden Franken – 0,7 Prozent unter Vorjahr.

Im Schweizer Kerngeschäft reduzierte sich der Ebitda um 0,5 Prozent, bei Fastweb erhöhte er sich um 4,9 Prozent (in Euro). Unter dem Strich erzielt Swisscom mit 394 Millionen Franken einen leicht höheren Reingewinn, (+2,9 Prozent), dies wegen Sondereffekten bei den Ertragssteuern.

Dabei hat Swisscom innert eines Jahres leicht Personal abgebaut: Ende März hatte der gesamte Konzern 19'110 Vollstellen, 700 weniger als ein Jahr zuvor. In der Schweiz zählte Swisscom 16'357 Jobs (–678).

Die Erwartungen fürs laufende Jahr hat das Management um CEO Urs Schaeppi nicht verändert:

  • Der Nettoumsatz soll am Ende rund 11,1 Milliarden Franken betragen,
  • der Ebitda rund 4,3 Milliarden,
  • und es sind Investitionen von rund 2,3 Milliarden Franken geplant.

Finanzielle Auswirkungen von Covid-19 könnten derzeit nicht quantifiziert werden, weil dies von zu vielen undurchschaubaren Faktoren abhängt, so die Mitteilung. Wenn sich das Geschäft aber wie geplant entwickelt, so beabsichtigt Swisscom, der Generalversammlung 2021 eine unveränderte Dividende von 22 Franken pro Aktie vorzuschlagen.

(rap)

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