Die Gruppe habe sich in der Coronakrise behaupten können und bleibe mit den fürs Gesamtjahr gesetzten Zielen auf Kurs, teilte Syngenta am Donnerstag mit.

Der Umsatz der Syngenta Group, zu der nebst dem Schweizer Pflanzenschutz- und Saatgutkonzern auch noch die israelische Adama und die Agrargeschäfte der in China beheimateten Sinochem zählen, wuchs um 2 Prozent auf 12,0 Milliarden US-Dollar. Ohne Sondereffekte aus dem letzten Jahr wäre er gar um 5 Prozent gestiegen.

Das Betriebsergebnis legte auf Stufe EBITDA um 7 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar zu. Auch hierzu weist die zum chinesischen Konzern Chemchina gehörende Gruppe eine um Sondereffekte bereinigte verbesserte Entwicklung von 9 Prozent aus.

Wachstum in allen Bereichen

Alle vier Geschäftseinheiten sind den Angaben zufolge auf bereinigter Basis gewachsen: Syngenta Crop Protection steigerte die Verkäufe um 6 Prozent, Adama um 3 Prozent, Syngenta Seeds um 7 Prozent und Syngenta Group China um 3 Prozent. Zu den beiden Syngenta-Einheiten wurden bereits Ende Juli Zahlen vorgelegt.

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Beim Pflanzenschutz stachen die Regionen Asien und Lateinamerika mit zweistelligen Wachstumsraten heraus, während man mit Saatgut ebenfalls in Lateinamerika und zudem in Nordamerika kräftig zulegen konnte. Und auch Adama brillierte in Lateinamerika sowie in der Region Indien, Naher Osten und Afrika.

Die Gruppe habe die Auswirkungen der Corona-Pandemie in der ersten Jahreshälfte gut gemeistert und die Versorgung auch in dieser schwierigen Zeit aufrecht erhalten, heisst es weiter. Das Leben schwer machten dem Konzern aber die tiefe Getreidepreise, was für den Verkauf von Saatgut in diesem Bereich schlecht ist. Und zudem drückten Währungseffekte auf die Umsatzentwicklung.

Syngenta rechnet am Getreidemarkt und an der Währungsfront auch in der zweiten Jahreshälfte mit Gegenwind. Zudem bleibe die Lage in Zeiten von Corona unsicher. Dennoch wolle man das positive Momentum des ersten Semesters nutzen und weiteres Wachstum erzielen.

(awp/tdr)