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Telefonieren im Ausland kostet bei Salt nun noch mehr

Salt: Wer über Ostern verreist, ist von den neuen Preisen bereits betroffen.  Keystone

Salt-Kunden aufgepasst: Für Anrufe im benachbarten Ausland müssen sie deutlich mehr bezahlen. Mit der Erhöhung der Roamingtarife vergrössert sich auch der Unterschied zur EU.

Veröffentlicht am 14.04.2017

Ohne aktive Mitteilung hat das Mobilfunkunternehmen Salt diese Woche die Roamingtarife für Schweizer Nachbarländer um bis zu Zweidrittel erhöht. Dies geschieht in einem Umfeld, wo Roaming-Tarife auf breiter Front sinken.

Wer über Ostern in Deutschland, Italien, Frankreich oder Österreich mit einem Abonnement von Salt telefoniert, zahlt höhere Roaming-Tarife. Ein Salt-Sprecher bestätigt am Donnerstag einen Bericht von «Blick». 

Deutliche Erhöhung

In der Zone A mit Deutschland, Italien, Frankreich, Österreich sowie Monaco, San Marino und Vatikan verteuerten sich anfangs Woche die Roaming-Kosten für lokale Anrufe von 1.10 auf 1.79 Franken pro Minute (plus 63 Prozent). Eingehende Anrufe kosten neu 0.79 Franken statt 0.60 pro Minute. Und Anrufe in die Schweiz wiederum kosten mit 1.79 Franken/Minute neu 5 Prozent mehr.

In der Zone B mit weiteren 20 europäischen Ländern sowie den USA und der Türkei schlagen die Roamingtarife für lokale Anrufe um 66 Prozent auf 1.99 Franken auf.

Salt weist darauf hin, dass die neuen Standardtarife nur anfallen, wenn Kunden für den Auslandaufenthalt kein Roaming-Paket buchen. Zudem seien die neuen Tarife im Internet aufgeschaltet. Und: Kunden, die ins Ausland fahren, würden dort über den neuen Tarif informiert, so der Sprecher.

Während auch Swisscom diesen Monat einzelne Roamingtarife erhöhte, schafft die EU Roaming-Gebühren ab 15. Juni ab.

(sda/jfr)

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