Die Olympischen Sommerspiele Tokio 2020 finden nun erst ein Jahr später statt. Auch der bekannteste Schweizer Sponsor des Grossanlasses muss seine Werbebemühungen nun aufs nächste Jahr verlegen: Omega ist offizieller Zeitmesser am Stelldichein des Weltsports.

Auf Anfrage gibt sich die Uhrenmarke wenig von der Verschiebung beeindruckt:  Omega bleibe «weiterhin voll engagiert und konzentriert sich natürlich ganz darauf, seine wichtige Rolle mit derselben Qualität und Professionalität wieder aufzunehmen, wenn die verschobenen Olympischen Spiele Tokio 2020 im nächsten Jahr stattfinden werden.»

Omega lancierte eine Uhrenkollektion

Wie viel die Verlegung auf 2021 den Konzern kostet, gibt Omega nicht bekannt – auch die gesamten Kosten seines Engagements will das Unternehmen nicht offen legen. Letztmals lieferte Swatch-Patron Nick Hayek 2006 Zahlen zum olympischen Sponsoring seines Konzern: Der Auftritt an den olympischen Winterspielen in Turin kostete Swatch unter dem Strich einen tiefen zweistelligen Millionenbetrag, so Hayek seinerzeit. Omega ist seit Jahrzehnten offizieller Zeitmesser an den olympischen Spielen.

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Für die Olympischen Sommerspiele in Tokio hat Omega bereits eine limitierte Uhrenkollektion lanciert. Sammler dürften wegen der Verschiebung an den Zeitmessern - eine Sonderausführung der Omega Seamaster - noch mehr Gefallen finden. Und sowieso kann ein Exemplar der «Tokyo 2020 Limited Edition» auch übernächsten Sommer problemlos ein Handgelenk schmücken. Denn offiziell wird die Veranstaltung auch in eineinhalb Jahren noch «Tokio 2020» heissen.

(mbü)