Trotz Handelskrieg und der Wirtschaftsflaute hat die Schweizer LafargeHolcim 2019 ein Rekordergebnis eingefahren. Der Gewinn des weltgrössten Zementherstellers kletterte dank tieferer Restrukturierungskosten und tieferer Finanzaufwendungen um 32 Prozent auf 2,07 Milliarden Franken, wie LafargeHolcim am Donnerstag mittelte.

Preiserhöhung und Einsparungen sorgten beim operativen Ergebnis (Ebitda) für ein Plus von 6,5 Prozent auf 6,15 Milliarden Franken. Damit übertraf die 2015 aus der Schweizer Holcim und der französischen Lafarge hervorgegangene Gesellschaft die eigene Vorgabe eines Zuwachses um mindestens fünf Prozent.

2020: Vergleichbares Wachstum angepeilt

Im laufenden Jahr peile LafargeHolcim einen Anstieg des Betriebsergebnisses (Ebit) auf vergleichbarer Basis um mindestens sieben Prozent an. Mögliche Auswirkungen des Coronavirus auf die Geschäftsergebnisse in China seien dabei ausgeklammert.

Die Zahlen in Kürze

  • Nettoverkaufsertrag steigt auf vergleichbarer Basis um 3,1 Prozent, Ebitda wächst um 6,5 Prozent auf vergleichbarer Basis
  • Konzerngewinn erreicht Rekordmarke von 2072 Millionen Franken (+32%), Gewinn je Aktie wächst um 29 Prozent
  • Free Cashflow auf Rekordniveau von 3047 Millionen Franken (+79%)
  • Cash Conversion erreicht 49,5 Prozent (2018: 28,3 Prozent)
  • Nettoverschuldung sinkt von 13,5 Milliarden Franken auf 8,8 Milliarden Franken (-35 Prozent); Verhältnis von Nettoverschuldung zu wiederkehrendem EBITDA liegt bei 1,4x1

(reuters/gku)

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