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Banken
UBS baut weiterhin diskret Stellen ab

Swiss bank UBS CEO Sergio P. Ermotti speaks during a panel session during the 49th Annual Meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, Thursday, January 24, 2019. The meeting brings together entrepreneurs, scientists, corporate and political leaders in Davos under the topic "Globalization 4.0" from 22 - 25 January 2019. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Lieber mit dem Pinsel als mit dem Besen: Sergio Ermotti, Konzernchef der UBS

Quelle: © KEYSTONE / LAURENT GILLIERON

Die Grossbank hat in den letzten Monaten gut 150 Stellen abgebaut. Besonders im Bereich Personal, IT und Marketing.

Veröffentlicht am 15.05.2019

Die UBS hat in den vergangenen Monaten über 150 Stellen abgebaut, wie «Bloomberg» recherchiert hat. Die Bank hat vor allem Positionen in den Divisionen Vermögensverwaltung und Investmentbanking gestrichen, verrieten Insider dem Nachrichtenportal.

Die Mehrheit des Stellenabbaus erfolgte in den genannten Corporate Centers, also in zentralen Dienststellen – so bei HR, IT und Marketing. In einer Stellungnahme hiess es von UBS zum Abbau: «Wir verlangsamen die Einstellung von Mitarbeitern, um dem Gegenwind des Marktes entgegenzuwirken.»

Slow-Motion-Kahlschlag

Seitdem Tausende von Arbeitsplätzen seit der Finanzkrise abgebaut wurden, widersetzte sich UBS-Chef Sergio Ermotti den Plänen von Investoren, Massenentlassungen durchzuführen. Stattdessen sollten kleinere Entlassungen, die weniger Aufsehen erregen, erfolgen. Anfang des Jahres versprach Ermotti, 300 Millionen Dollar an Kosten zu sparen, in dem er eine Verlangsamung der Einstellung einführe. 

Dieser stetige Jobabbau ist nichts Neues: Seit dem Ausbruch der Finanzkrise 2008 strichen die Grossbanken der westlichen Welt insgesamt 802’000 Stellen, wie «Bloomberg» errechnete. Mit einer Reduktion um 25’000 Stellen landete auch die UBS unter den führenden Stellenabbauern des vergangenen Jahrzehnts. 

(tdr)

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