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UBS-Europa-Chef Thomas Rodermann muss gehen

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UBS: Vertrag mit Europa-Chef wird nicht verlängert.

Quelle: © KEYSTONE / ENNIO LEANZA

Der Vertrag mit Thomas Rodermann wird nicht verlängert. Hintergrund soll ein Machtkampf mit Christine Novakovic sein.

Veröffentlicht am 08.04.2019

Bei der UBS kommt es zu einem Wechsel an der Spitze des aus Frankfurt gesteuerten Europa-Geschäfts. Der bis Ende November laufende Vertrag des Chefs der UBS Europe SE, Thomas Rodermann, werde nicht verlängert, erklärte die UBS am Montag. «Bis zur Klärung der Nachfolge bleibt Thomas Rodermann im Amt», hiess es in der Stellungnahme der Bank.

Der Manager ist sowohl für die Europa-Gesellschaft als auch direkt als Länderchef für Deutschland und Österreich zuständig. An der europäischen Einheit, die von der EZB beaufsichtigt wird, hängen mittlerweile knapp ein Dutzend weitere Landeseinheiten. Jüngst hatte die UBS etwa angesichts des geplanten Brexits Teile ihrer Investmentbank von London nach Frankfurt verlagert.

Machtkampf mit Christine Novakovic?

Das «Handelsblatt» berichtete in seiner Onlineausgabe, Hintergrund für das Ausscheiden Rodermanns sei ein Machtkampf mit der bei der UBS für die Vermögensverwaltung in Europa, dem Nahen Osten und Afrika zuständigen Managerin Christine Novakovic. Sie könnte die UBS Europe SE zusätzlich zu ihrer bisherigen Funktion künftig selbst leiten, zitierte die Zeitung Finanzkreise. Ein Sprecher wollte sich dazu nicht äussern.

(reuters/gku/bsh)

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