Die vom 28. Januar bis am 2. Februar 2021 geplante Uhren- und Schmuckmesse Baselworld findet nicht statt. Das gab die MCH Group in einer Mitteilung bekannt.

Zudem habe man sich mit den Herstellern Patek Philippe, Rolex, Tudor, Chanel, Chopard, Hublot, Zenith und Tag Heuer auf eine Entschädigung für die abgesagte Ausgabe 2020 geeinigt. Die Firmen hätten dabei aus Solidarität mit der gesamten Branche einer geringeren Rückerstattung zugestimmt.

Exodus zu Watches & Wonders

Die Zukunft der ehemals weltgrössten Uhrenmesse stand nach dem Abgang zahlreicher Marken ohnehin auf der Kippe. Der Rückzug von Patek Philippe, Rolex und weiteren Topmarken im April könnte damit der endgültige Todesstoss für die Baselworld gewesen sein. Schon vorher hatten unter anderem die Marken der Swatch-Gruppe und die japanischen Hersteller Seiko und Casio der Messe den Rücken gekehrt.

Ein Teil der ehemaligen Baselworld-Teilnehmer wanderte dabei zur Genfer Luxusuhren-Veranstaltung Watches & Wonders (vormals SIHH) ab. Die MCH Group suche nun für die Baselworld nach möglichen Nachfolgeformaten und Plattformen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Das Ende der Baselworld ist besiegelt

Rache an den «Ploucs» der Baselworld: Der Abschied von Rolex und weiteren zentralen Marken bedeutet den Todesstoss für die Uhrenmesse. Den Kommentar von Marcel Speiser finden Sie hier.

(gku)