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Sanktionen
USA beschliessen Strafmassnahmen gegen Venezuelas Ölfirma PDVSA

PDVSA reduced its exports by 32% in the first half of June this year, compared to the figures achieved in May. Photo taken on 22 June 2018 in Maracaibo, Venezuela,  (Photo by Humberto Matheus/NurPhoto via Getty Images)

Der Ölkonzern PDVSA: Es ist eine Perle im Staatsbesitz von Venezuela.

Quelle: Humberto Matheus/NurPhoto

Die USA erhöhen den Druck auf Präsident Nicolás Maduro. Ab sofort ist der staatliche Ölkonzern auf der schwarzen Liste.

Veröffentlicht am 29.01.2019

Als Reaktion auf den Machtkampf in Venezuela haben die USA Sanktionen gegen den dortigen staatlichen Ölkonzern PDVSA verkündet. Die Strafmassnahmen sollten in Kraft bleiben, bis eine Übergangsregierung oder eine demokratisch gewählte Regierung in dem Land im Amt sei. Das sagte Finanzminister Steven Mnuchin am Montag in Washington. Die in den USA tätige PDVSA-Tochterfirma Citgo darf nach seinen Angaben aber ihre Geschäfte fortsetzen.

Venezuelas selbsternannte Übergangspräsident Juan Guaidó kündigte zugleich an, die Kontrolle über das Auslandsvermögen des Staates zu übernehmen. Damit soll nach seinen Worten verhindert werden, dass sich die amtierende Regierung nach ihrem möglichen Sturz daran bereichert.

Anhaltender Machtkampf

In Venezuela tobt ein Machtkampf zwischen Nicolás Maduro und dem oppositionellen Parlamentspräsidenten Guaidó. Nach einem gescheiterten Aufstand von Nationalgardisten und Protesten der Opposition hatte sich Guaidó am Mittwoch zum Interimspräsidenten erklärt. Zwar haben sich die USA und eine Reihe weiterer Staaten hinter Guaidó gestellt. Allerdings steht das venezolanische Militär bislang hinter Maduro.

(sda/mbü/mlo)

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