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Versandapotheke Zur Rose hängt die Konkurrenz ab

Portrait Walter Oberhaensli, CEO and delegate of the board of directors of the Zur Rose Group AG, taken at the online pharmacy's headquarters in Frauenfeld, Switzerland, on December 7, 2016. (KEYSTONE/Christian Beutler)Walter Oberhaensli, CEO und Delegierter des Verwaltungsrates der Zur Rose Group AG, portraitiert am 7. Dezember 2016 am Hauptsitz der Online-Apotheke in Frauenfeld. (KEYSTONE/Christian Beutler)
Zur-Rose-Chef Walter Oberhänsli: Sein Unternehmen erhöht die Prognose.Quelle: Keystone

Bei Zur Rose floriert das Geschäft. Der Versandhändler erhöht die Prognose – just ein Tag, nachdem ein Konkurrent seine gesenkt hat.

Veröffentlicht am 15.11.2018

Die Zur Rose Gruppe hat ihre mittelfristigen Finanzziele erhöht. Die erfolgreiche Akquisitionsstrategie ermögliche ein höheres Umsatzwachstum, heisst es in einer Mitteilung der Gruppe am Donnerstag. Für 2018 bestätigt das Management die kommunizierte Umsatz- und Ergebniserwartung. Für 2019 werde nun ein Umsatz von mindestens 1,6 Milliarden Franken angestrebt. Dies entspreche einem Wachstum von mehr als 30 Prozent im Vergleich zum erwarteten Umsatz für 2018. In den Folgejahren rechnet das Unternehmen mit jährlichen organischen Wachstumsraten auf Gruppenstufe von deutlich über 10 Prozent, wie es weiter heisst.

Weiter sollen Skaleneffekte nach Inbetriebnahme der neuen Logistik in Heerlen, Einkaufssynergien sowie die Reduktion der Gemeinkosten das operative Ergebnis nachhaltig verbessern. Gestützt darauf erhöht Zur Rose ihre EBITDA-Zielmarge für 2022 auf 5 bis 6 Prozent (bisherige Guidance: 4 bis 5 Prozent) bei gesteigertem Umsatz.

Konkurrent hat Probleme

Am Vortag hatte der schärfste Mitbewerber, die Shop Apotheke aus den Niederlanden, die Anleger mit einer gesenkten Ertragsprognose geschockt. Wegen eines harten Wettbewerbs wurde das Profitabilitätsziel für das laufende Jahr nach unten geschraubt. Zur-Rose-Aktien wurden in der Folge in Sippenhaft genommen und sanken am Mittwoch um um 9 Prozent.

(sda/mbü/ise)

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