Für Grosskonzerne steigt der Druck, Müll zu reduzieren. Darum feiert die Idee des Startups Matsmart Erfolge – die junge schwedische Firma kauft überschüssige Ware von Nestlé, Unilever und anderen Firmen auf und bietet sie dann mit Rabatt an. Am Donnerstag gab der deutsche Grosshändler Metro bekannt, als Investor bei Matsmart einzusteigen; unlängst hatte mit Ikea bereits ein anderer Detailhandels-Gigant beim Startup aus Stockholm investiert. Das 2014 gegründete Unternehmen ist mit den neuen Beteiligungen rund 45 Millionen Franken schwer.

Matsmart verkauft Lebensmittel und andere Waren aus zweiter Hand in Finnland und Schweden, mit dem neuen Geld soll nun in weitere europäische Länder expandiert werden. Gründer Karl Andersson sagt: «Wir starten in Deutschland, für uns ist aber die gesamte DACH-Region interessant.»