Waren Sie schon einmal auf einer Bohrinsel?
Gerard Delsad: Nein, aber unser Kerngeschäft ist auch nicht die Produktion, sondern der Transport und die Verteilung von Energie. Und ich war schon viele Male in Kraftwerken, Raffinerien und Terminals.

Mussten Sie schon einmal Ihre Hände in echtes schwarzes Öl stecken?
Nein, das war nie nötig.

Und doch sind Sie der Schweizer Chef von Vitol, dem grössten unabhängigen Ölhändler der Welt.
Ich kenne alle Energieträger unseres Geschäfts. Es ist schwer vorstellbar, wie viel eine Million Fässer Öl ist, bis man neben einem grossen Öltanker steht.

Die Tanker waren ja in der Krise diesen Frühling gebraucht worden, um überschüssiges Öl zu lagern, das niemand mehr kaufen wollte, weil die Wirtschaft überall stillstand.
Dieses Öl auf den Schiffen, der sogenannte Floating-Storage, ist das Erste, was jetzt abgebaut wird. Es ist die teuerste Form, Öl zu lagern. Schiffe chartern kostet mehr als Lagerraum an Land. Aber davon gab es diesen Frühling einfach nicht mehr genug.

Im Frühling die Ölflut. Und jetzt? Gibt es bald einen Ölmangel, weil nun alle gleichzeitig wieder loslegen?
Nein, überhaupt nicht. Die Lager sind noch lange gefüllt. Aber wir sehen eine Trendwende. Die Vorräte werden langsam abgebaut. Bis Ende Jahr dürften 80 Prozent der aufgebauten Lager wieder verbraucht sein. So lautet unsere Prognose. Natürlich gibt es viele Unsicherheiten. Kommt die zweite Covid-19-Welle? Gibt es neue Bewegungseinschränkungen für die Menschen?

Das Transportwesen ist für den Ölverbrauch entscheidend.
Vor allem der Flugverkehr. Ende Jahr dürfte alleine beim Kerosin noch immer ein Minus von 30 Prozent gegenüber der Zeit vor der Krise resultieren. Hier ging ein grosser Teil der Nachfrage verloren. Langstreckenflüge bucht auch jetzt noch kaum jemand.

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Wie zeitnah passt Vitol intern eigentlich die Voraussagen an?
Sobald etwas Gröberes passiert, sicher aber wöchentlich, wenn relevante Marktdaten verfügbar werden.

Was hat sich zuletzt verändert?
Der Fokus hat sich verschoben. Im Zentrum steht nicht mehr die Angebotsseite. Was die erdölfördernden Länder beschliessen, was in den USA mit Shale-Oil passiert – das alles ist im Moment mehr oder weniger klar. Ins Rampenlicht rückte dagegen die Nachfrageseite. Sie war historisch einfach vorauszusagen. Jährlich eine Steigerung von 2 bis 3 Prozent. Allzu viel konnte man da nicht falsch machen. Jetzt ist die Situation eine ganz andere mit grossen kurzfristigen Veränderungen, je nachdem, welche Länder gerade welche Massnahmen gegen das Virus ergreifen.

Auf was stützen Sie sich bei Ihren Analysen?
Wir nutzen Mobilitätsindikatoren, Google-Daten et cetera. Vitol steckte in den letzten Wochen viel Arbeit in die Datenanalyse. Um zu verstehen, in welchen Ländern es wieder losgeht. Reale Daten – das ist, was zählt. Nicht das, was die Leute herumerzählen.

Wie lief es im Juni?
Der Umsatz im Juni lag natürlich tiefer als im Vorjahr, vor allem bei den Öl-Verkäufen. Allerdings nicht so massiv, wie man denken könnte. Vitol hat langfristige Kauf- und Abnahmeverträge.

Sind solche turbulenten Zeiten gut oder schlecht für die Profitabilität?
Das erste Quartal war anspruchsvoll, das zweite besser. Wenn man Öl zwischenlagern muss und die Preisstruktur stimmt, ergeben sich für Händler von physischem Öl Chancen.

Jetzt kostet ein Fass Öl bereits wieder 40 Dollar.
Der Preis hat sich erholt und er kann sich noch ein Stück weiter erholen. Es gibt aber immer noch sehr viel Ungewissheit. Für uns als Händler von physischem Öl ist der absolute Preis gar nicht mal so entscheidend.

Der Händler

Neben seiner Funktion als CEO von Vitol Switzerland ist Gerard Delsad Mitglied des Vitol Group Board; er ist seit 1996 beim Rohstoffhändler tätig. Vorgängig war Delsad als Berater bei KPMG und davor beim Cern tätig. Seinen Master-Abschluss in Ingenieurwesen absolvierte der heute 56-Jährige an der Universität Télécom ParisTech. Er lebt in Genf, ist verheiratet und hat drei Kinder.

Was ist denn entscheidend?
Unser Business besteht darin, global Angebot und Nachfrage miteinander in Verbindung zu bringen und auszubalancieren. Dabei nutzen wir Marktineffizienzen aus und machen physische Arbitrage. Das heisst, ein Händler kauft dort Öl, wo es zu viel hat, und verkauft dort, wo es zu wenig hat. Das ist, was wir tun.

Das klingt schon fast banal.
Damit das klappt, müssen wir ein Schiff zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort und zu einem guten Preis finden, die Qualität des Öls prüfen, die Ware transportieren und das Ganze finanzieren. Es ist viel Logistik dabei. Wir haben zum Beispiel ein grosses Team von Schiffsexperten.

Wie wichtig ist es dabei, eben die Trends zu erkennen, also was wo auf der Welt bezüglich Öl passiert?
Das ist unser Kerngeschäft. Nur so können wir unsere dünne Marge zwischen Kauf und Verkauf erzielen. Gegen Preisschwankungen sichert sich Vitol übrigens meistens an den Terminmärkten ab. Wir spekulieren nicht, sondern wollen einfach die Marge dafür, dass wir sicherstellen, dass bei der Lieferung nichts schiefläuft. Denn am Ende des Tages haben wir es immer noch mit einem physischen Rohstoff zu tun.

Rohstoffhandel steht noch immer für Geheimdiplomatie, geopolitische Abmachungen und verdeckte Zahlungen.
Das Bild ist schlicht nicht mehr zutreffend. Alles ist heute viel transparenter. Natürlich reden die Firmen öffentlich nicht über die konkreten Verträge. Das ist unmöglich in einem so kompetitiven Umfeld. Aber die Compliance-Vorgaben sind inzwischen sehr strikt und die Ausschreibungen öffentlich. Vor dreissig Jahren konnten die Händler noch mit dem Telefon in der linken Hand kaufen, um es gleich mit dem anderen Hörer in der rechten Hand wieder zu verkaufen. Diese Tage sind längst vorbei.

The logo of the enterprise Vitol Group, pictured on October 10, 2012, in Geneva, Switzerland. (KEYSTONE/Martial Trezzini) Le logo de la societe Vitol Group photographie, ce mercredi 10 octobre 2012 a Geneve. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Der Sitz der Vitol-Gruppe in der Schweiz mache immer noch Sinn – alleine wegen der Zeitzone.

Quelle: Keystone
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Wie wichtig sind einschlägige Kontakte heute noch?
Früher waren sie alles. Aber für Händler von physischem Öl sind Kontakte noch immer wichtig. Die Beziehungen, die man hat, bringen einen durch die Tür, hinter der ein Deal offeriert wird, aber sie garantieren ihn nicht mehr. Heute haben die Ölproduzenten Verbindungen zu allen grossen Händlern. Die Kontakte helfen einem nur noch, ein Angebot abgeben zu können. Aber die Entscheidung für einen Deal basiert heute letztlich auf finanziellen Kriterien und nicht mehr auf Beziehungen. Kurz: Man braucht Kontakte, aber sie reichen nicht mehr aus.

Überall ziehen Algorithmen und Machine-Learning ein. Kann sich da ein Trader überhaupt noch profilieren?
Im physischen Handel kommen Algos nicht so zum Einsatz wie beim normalen Traden an einer Börse, an der Finanzkontrakte gehandelt werden. Wir sind trotzdem betroffen, weil wir eben auch an diesen Börsen tätig sind, um uns gegen Preisschwankungen abzusichern.

Und was ist das Problem?
Andere Akteure versuchen, unsere Absicherungsgeschäfte zu frontrunnen, also uns zuvorzukommen. Damit würde der Preis für uns beim Kauf oder Verkauf einer Absicherung etwas steigen. Wir müssen also Strategien haben, um uns quasi gegen die Algos der anderen zu wehren. Zu diesem Zweck setzen wir bei unseren Absicherungsgeschäften selber Algos ein.

Vitol beschäftigt in Genf 180 Leute. Wann sind Sie als gebürtiger Franzose nach Genf gekommen?
Vor 34 Jahren. Ich startete meine Karriere beim Forschungszentrum Cern. Dann ging ich zu verschiedenen Beratungsfirmen, zum Schluss zu KPMG. Mein letzter Kunde dort war Vitol. Inzwischen habe ich die meiste Zeit meines beruflichen Lebens in der Schweiz verbracht. Ich habe den Pass.

«Vitol ist eine globale Firma, deshalb muss das Unternehmen überall präsent sein.»

Wie entwickelt sich der Rohstoff-Cluster in der Schweiz? Der grosse Boom in Genf, Zug und dem Tessin ist schon eine Weile her.
Die Lage ist stabil. Es ziehen aktuell nicht viele neue Firmen aus der Rohstoffbranche in die Schweiz, aber es wandern auch kaum welche ab.

Wie sieht es mit der Standort-Konkurrenz aus? Singapur legte doch zuletzt deutlich zu.
Vitol ist eine globale Firma, deshalb muss das Unternehmen überall präsent sein. Natürlich auch in Singapur, als Schlüssel zum asiatischen Markt.

Macht die Schweiz überhaupt noch Sinn?
Schon nur wegen der Zeitzone. Hier kann man die asiatischen wie die amerikanischen Märkte von 7 Uhr morgens bis 10 Uhr abends aktiv handeln. Wir bleiben an unseren Hauptstandorten Genf, Singapur, Houston und London. Zum Ausbau kommt es vor allem an kleineren Aussenstellen.

Wie viele Steuern zahlt Vitol in der Schweiz?
Das Unternehmen zahlt jetzt Steuern zur neuen, höheren Rate von knapp 14 Prozent. Unsere Zahlung in der Schweiz hat sich deshalb erhöht. Genaue Summen geben wir jedoch nicht bekannt. Aber inzwischen gibt es die sogenannte Land-für-Land-Berichterstattung. Die Steuerbehörden in jeder Jurisdiktion, in der wir arbeiten, wissen damit genau, wo wir wie viele Steuern bezahlen.

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A truck drives past the Petroplus refinery in Cressier near Neuchatel in this January 4, 2012 file photo. Trading houses Vitol and Gunvor are earning millions of dollars a week from their newly acquired European oil refineries, only months after the sector was described as doomed and the previous owner of the plants went bankrupt.

In der Schweiz wurden die Schwefel-Grenzwerte angepasst. In Nigeria sieht es jedoch anders auch: «Wir versuchen, die Dinge von uns aus zu verbessern», sagt Delsad über die höheren Grenzwerte.

Quelle: Reuters

Hat sich das regulatorische Umfeld in der Schweiz verschlechtert oder verbessert?
Auch das ist ziemlich stabil zurzeit. Das ist natürlich wichtig, nicht nur für uns.

Nun kommt die Konzernverantwortungsinitiative vor das Volk.
Sie können mich oder meine Kinder fragen: Alle sind dafür, dass die Konzerne ihre Verantwortung wahrnehmen. Ich denke, Vitol tut das. Wir folgen etwa den UNO-Prinzipien für Menschenrechte, waren bei der Arbeitsgruppe des Schweizer Dachverbands des Rohstoffhandels und der Hochseeschifffahrt (STSA) dabei. Trotzdem finden wir, die Initiative geht zu weit. Sie erwartet von den Unternehmen, dass sie ihre ganze Wertschöpfungskette kontrollieren können. Das ist in unserem Geschäft schlicht unmöglich. Hinzu kommt die Umkehr der Beweislast. Neu müsste man beweisen, dass man unschuldig ist. Damit würde ein fundamentales Prinzip des Rechts auf den Kopf gestellt. Problematisch ist sicher auch, dass Schweizer Recht über dem Recht von anderen Ländern stehen soll. Ein sehr kolonialistischer Ansatz. Aber ich unterstütze den bundesrätlichen Gegenvorschlag. Er ist auch verträglich mit der EU-Gesetzgebung. Es ist wichtig, dass die Schweiz weiterhin gleiche Wettbewerbsbedingungen anbietet.

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Und trotzdem gibt es Kritik, auch an Vitol. So soll der Konzern via seine Tochter OVH Energy noch immer schädlichen Diesel nach Nigeria exportieren, welcher den EU-Grenzwert beim Schwefelgehalt deutlich übersteigt.
Vitol befolgt alle lokalen Regeln. Es existiert natürlich eine Lücke zwischen den Schwefel-Grenzwerten in Nigeria und denen in der EU. In Europa dauerte es zwanzig Jahre, bis die Grenzwerte gesenkt wurden. Das geschieht nicht über Nacht. Aber wir versuchen, die Dinge von uns aus zu verbessern.

«Man muss realistisch sein. Wir werden Öl noch eine längere Zeit brauchen.»

Das sehen nicht alle so. Mitglieder der Klimabewegung Extinction Rebellion hatten Anfang Jahr Büros von Rohstoffhändlern in Genf besetzt, auch von Vitol. Hat sich das wiederholt?
Nein, es gab kein zweites Mal. Ich versuchte damals, mit einigen der Studierenden zu sprechen. Ich verstehe ihr Anliegen, unterstütze die Idee, den Energiemix zu ändern, und fahre jeden Tag selber mit dem Fahrrad zur Arbeit. Aber ich bevorzugte es, wenn sie noch stärker Nachhaltigkeit studierten und konkrete Projekte entwickelten, welche die Situation verbessern würden. Ich bin nicht sicher, ob der Welt am meisten geholfen ist, wenn man in unsere Büros kommt und sich auf den Teppich legt. Man muss realistisch sein. Wir werden Öl noch eine längere Zeit brauchen.

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Hätte die Menschheit den Nutzen von Öl nicht entdeckt ...
... dann hätten wir einfach weiter gigantisch Kohle verbrannt. Wäre das eine bessere Welt geworden?

Schauen wir nach vorne. Öl als Energieträger wird langsam verdrängt. Das wird existenziell für einen Ölhändler wie Vitol.
Der Energiemix ändert sich. Wir haben die klare Absicht, im Gas- und Strombereich und den erneuerbaren Energien zu wachsen. Im Kern bleiben wir Energieexperten und bringen Angebot und Nachfrage zusammen. Daran ändert sich nichts.

Was machen Sie also bei den erneuerbaren Energien?
Wir begannen 2018, in sie zu investieren. Dazu gehören zwanzig Projekte im Solarbereich in den USA, in Indien, in Pakistan, Windfarmen in der Ukraine. Wir schauen uns auch erneuerbares Gas an.

Wie soll das denn gehen?
Da geht es um eine Form von Energiegewinnung mit Kühen und anderen landwirtschaftlichen Nutztieren. Wir rezyklieren den Abfall, welcher sonst umweltschädlich entweicht. Eine unserer Anlagen in den USA verarbeitet täglich zwei Millionen Liter Kuhdung. Wir machen daraus Treibstoff und erhalten zusätzlich CO2-Zertifikate. Bisher haben wir eine halbe Milliarde Dollar in die erneuerbaren Energien investiert.

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Sie sind doch nicht Experten dafür.
Wir werden es zunehmend. Letztes Jahr machten wir eine grosse Studie zu allen Formen von Energie. CO2 im Boden einlagern, Batterien, Wasserstoff. Wir sprachen mit 130 Firmen und fragten sie: Wie können wir euch helfen?

Am Schluss will Vitol nicht helfen, sondern Geld verdienen.
Wie jede Firma müssen wir erkunden, wie wir relevant bleiben und langfristig Wert generieren können. Wir müssen in neue Geschäftsfelder investieren, einschliesslich erneuerbarer Energien und CO2-Bindung. Aktuell etwa bei einem Projekt in Grossbritannien. Da sollen alle CO2-Emissionen der umliegenden Firmen in den Boden geleitet und somit neutralisiert werden.

Nochmals: Sie sind ein Trader.
Wenn wir in den USA ein Solarpanel bauen, kriegen wir CO2-Zertifikate. Diese sind handelbar, genauso wie der Strom, den sie gewinnen. Das sind Kernkompetenzen von uns.

Das reicht möglicherweise nicht.
Und wir haben eine starke Bilanz. Wir können investieren. Wir können den Wandel nicht bestimmen, aber mithelfen. Es braucht viele solche neue Projekte. Für die nächste Zeit komplementiert es unser Hauptgeschäft Ölhandel.

Wie gross ist Ihr Budget für Übernahmen?
Wir habe keine Budgets dafür. Wir schauen uns Opportunitäten an und fragen uns dann, wie wir unser Kapital und unser Fachwissen wirksam einsetzen können. Im Moment hat Vitol diesbezüglich keine Sorgen. Das Unternehmen hat eine starke Bilanz und einen konservativen Ansatz.

Wie rasch gehen Sie da voran?
Das kommt darauf an, wie rasch sich der Markt verändert. Wir sind nur Teilnehmer – und können als Katalysator wirken.

Was hat am meisten Chancen? Solar, Wind, Biogas?
Da gibt es nicht eine einzige richtige Antwort. Das kommt darauf an, wo auf der Welt man sich befindet. Erneuerbare Energien sind ein lokales Geschäft, und das wird etwa dadurch bestimmt, ob die Sonne scheint oder der Wind bläst.

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Wann kommt das Ende des Ölzeitalters?
Vor Covid-19 war das Ölgeschäft immer noch ein Wachstumsmarkt, vor allem in Asien. Wir nehmen noch immer an, dass der Sektor ab dem Jahr 2022 nochmals wächst. Der Zenit ist aber bald erreicht, vielleicht schon in einigen Jahren.

Über 40 Standorte und 250 Schiffe

Vitol gehört neben Glencore, Trafigura und Gunvor zu den grössten Rohstoffhändlern. Beim Öl ist Vitol sogar führend. Das Unternehmen wurde 1966 von niederländischen Kaufleuten gegründet und unterhält heute nicht nur in Rotterdam und in Genf Sitze, sondern auch in Houston, Singapur und mit kleineren Büros auch an fast 40 anderen Orten. Insgesamt beschäftigt Vitol 1400 Leute, in Genf sind es 180.

Vor allem das Handelsgeschäft wird noch immer zu beträchtlichen Teilen von der Schweiz aus gesteuert. Neben Öl werden auch Kohle und selbst Agrarprodukte von den über 250 von Vitol kontrollierten Schiffen transportiert. Der Umsatz 2019 belief sich auf 225 Milliarden Dollar.